Wohnen & Bauen
Update beim Gemeinsam-Wohnen-Haus

Steinhauser Mega-WG: Viele der Bewohner sind wieder weg

Im Gemeinsam-Wohnen-Haus in Steinhausen trafen sich die Bewohner alle zwei Wochen, um Organisatorisches zu klären. (Bild: Archivbild: wia)

In Steinhausen an der Goldermattenstrasse steht eine WG der besonderen Art. Im Gemeinsam-Wohnen-Haus hat jede Mieterin zwar ihre eigene Wohnung, Wohnzimmer und Garten teilen sie jedoch. Damit sind nicht alle gut klargekommen.

13 Personen sind vor gut eineinhalb Jahren in ein Wohnexperiment gestartet. Sie sind in das Gemeinsam-Wohnen-Haus der Gewoba an der Goldermattstrasse in Steinhausen gezogen. Ein jeder hat zwar eine eigene Wohnung, doch Räume wie das Wohnzimmer oder die Terrasse teilen sie mit dem gesamten Haus. Bereits nach vier Monaten zeigte sich: Es ist nicht das leichteste Unterfangen (zentralplus berichtete). Das hat sich nun bestätigt. Wie die Genossenschaft Gewoba gegenüber «CH Media» sagt, wohnen nur noch sieben der ursprünglichen 13 Personen im Haus.

«Es gibt Dinge, die würden wir im Nachhinein ganz anders machen», sagt die Gewoba-Geschäftsführerin Esther Keiser dazu. So seien etwa die Mieterinnen mit dem Einrichten der Gemeinschaftsräume überfordert gewesen. Die Gewoba hat diese extra leer gelassen und 25'000 Franken zur Verfügung gestellt, damit sie das selbst machen können.

Inzwischen wieder alle Wohnungen besetzt

Auch hätten die geplanten Kennenlernanlässe vor dem Einzug nicht stattgefunden, wodurch sich die Mieterinnen vorher nicht wirklich kannten. «Einige haben sich das gemeinsame Wohnen wohl ‹rosaroter› vorgestellt, als es tatsächlich ist», so Keiser zum Nachrichtenportal.

Mittlerweile seien jedoch wieder alle neun Wohnungen besetzt. Die meisten seien um die 30 Jahre alt und hätten WG-Erfahrung. Die Gewoba zeigt sich deshalb für den weiteren Verlauf des Projekts zuversichtlich.

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