Fertigstellung Ende 2029

So wird Sursees neues Alterszentrum aussehen

Die Visualisierung des Siegerprojekts. (Bild: indievisual AG)

Das Alterszentrum St. Martin ersetzt sein über 50-jähriges Hauptgebäude durch einen zeitgemässen Neubau. Nun ist bekannt, wie dieser aussehen soll.

Das Wettbewerbsverfahren für den Neubau des Alterszentrums St. Martin ist abgeschlossen, heisst es in der Medienmitteilung der Stadt Sursee. Die «Liechti Graf Zumsteg Architekten» aus Brugg und die «David Bosshard Landschaftsarchitekten» aus Bern werden das Projekt ausführen. «Der Bau erfüllt die energetischen, architektonischen und freiraumplanerischen Anforderungen und schafft ein Zuhause mit einer hohen Wohnlichkeit und Identität», so das Fazit der Jury.

Das Wettbewerbsverfahren wurde anonym durchgeführt. Aus 44 Bewerbungen wurden zwölf Architekturbüros und Planerteams eingeladen. Die Jury bestand aus Vertreterinnen des Stadtrats und der Stadtverwaltung, des Alterszentrums St. Martin sowie diversen Fachpersonen aus Architektur und Bauplanung.

Veraltetes Hauptgebäude wird ersetzt

Nötig ist der Neubau des Alterszentrums, weil das über 50-jährige Hauptgebäude nicht mehr den heutigen baulichen und technischen Anforderungen einer zeitgemässen Altersinstitution und den Bedürfnissen der älteren Menschen entspricht.

«Mit dem Neubau ist sichergestellt, dass wir für die Surseerinnen und Surseer auch künftig eine bedarfsgerechte Pflege und Betreuung im Alter anbieten können», sagt Stadträtin Jolanda Achermann Sen, Vorsteherin des Ressorts Soziales und Gesundheit.

Fertigstellung 2029 – falls das Volk Kredit bewilligt

Der Neubau wird am bisherigen Standort realisiert. Der Baubeginn ist für Anfang 2027 vorgesehen, die Fertigstellung für Ende 2029. Während der Bauphase werden die Bewohner auf einem Nachbargrundstück an der Münsterstrasse 7 wohnen. Für die Aufenthalts- und Infrastrukturräume gibt es Provisorien.

«So ist garantiert, dass der Betrieb des Alterszentrums auch während der Bauphase im gewohnten Mass weitergeht und unsere Bewohnenden im gleichen Umfang von unseren Dienstleistungen profitieren können», so Marius Pfulg, Geschäftsleiter des Alterszentrums St. Martin.

Geplant ist, dass die Surseer Stimmberechtigten 2025 über den Sonderkredit entscheiden werden. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 42 Millionen Franken. Da das Alterszentrum St. Martin in der Rechnung der Stadt Sursee als Spezialfinanzierung geführt wird, hat dieses die Investitionen selbsttragend zu finanzieren und mittels Amortisation der Stadt Sursee zurückzuzahlen.

Verwendete Quellen
  • Medienmitteilung der Stadt Sursee
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