Wohnen & Bauen
Zu hohe Prozessrisiken

Pilatus-Arena in Kriens: Kritiker sehen von Beschwerde ab

So soll der Pilatus-Tower dereinst aussehen. (Bild: Stadt Kriens)

Der Krienser Stadtrat hat der Pilatus Arena die Baubewilligung erteilt. Trotzdem war der Start noch ungewiss, wegen einer möglichen Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Doch die Stiftung Archicultura winkt nun ab.

113 Meter hoch und Gegenstand von nicht enden wollenden Diskussionen: das geplante Hochhaus bei der Pilatus-Arena in Kriens. Doch die Diskussionen scheinen zu verstummen. Wie die Stiftung Archicultura am Mittwoch mitteilt, verzichtet sie auf eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde.

Risiko für Prozess sei zu ungewiss

Zwar halte die Stiftung an ihrer Auffassung fest, dass das Hochhaus gegen das Natur- und Heimatschutzgesetz verstosse (zentralplus berichtete). Doch weil die Stadt Kriens nicht wie gewünscht ein Gutachten der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission eingeholt habe, sehe sie davon ab. Denn: damit würden die Prozessrisiken «zu ungewiss».

Sollte in den nächsten sechs Tagen bis Ende Beschwerdefrist keine andere Beschwerde eintrudeln, steht das Projekt Pilatus-Tower nach langem Hin und Her in den Startlöchern (zentralplus berichtete).

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