Bürgerrat beantragt Kredit

Neues Dach für alte Mauer beim Zuger Kapuzinerkloster

Seit dem Jahr 2000 wirkt die katholische «Gemeinschaft der Seligpreisungen» im ehemaligen Kapuzinerkloster. (Bild: Zug Tourismus)

Morsches Holz und lose Ziegelsteine: Teile der Stadtmauer beim Zuger Kapuzinerkloster sind in schlechtem Zustand. Das soll sich bald ändern.

Das Kapuzinerkloster in der äusseren Altstadt von Zug wird gen Norden von der Stadtmauer begrenzt. Auf dem rund 35 Meter langen Abschnitt zwischen dem Kapuzinerturm und der Löberenstrasse ist ihre Dachkonstruktion in einem sehr schlechten Zustand. Daher beantragt der Bürgerrat der Bürgergemeinde Zug, das Dach der Mauer zu sanieren. Die Bürgergemeinde ist die Besitzerin des Abschnitts der Stadtmauer.

Im Bericht des Bürgerrates steht, das Holz sei morsch und die Ziegel teils nicht mehr brauchbar. Sie wären auch schon auf benachbarte Grundstücke gefallen. Für rund 150'000 Franken soll das bestehende Dach daher soweit nötig abgebaut und durch eine neue Konstruktion ersetzt werden. Die Baumassnahme sei bereits mit der kantonalen Denkmalpflege abgesprochen.

Auch der Kanton und die Einwohnergemeinde Zug, welche den Kapuzinerturm besitzt, wollen sich mit einem Beitrag beteiligen. Am 18. Dezember wird die Bürgergemeinde über den Antrag bei ihrer Versammlung im Theatersaal des Casinos Zug beraten.

Verwendete Quellen
  • Bericht und Antrag des Bürgerrates
  • Traktanden der Versammlung der Bürgergemeinde am 18. Dezember
  • Website von Zug Tourismus zum Kapuzinerkloster
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