Wohnen & Bauen
Neubau Ambulantes Zentrum

Luzerner Kantonsspital lanciert Architekturwettbewerb

Eine erste Visualisierung des neuen ambulanten Zentrums im Luzerner Kantonsspital. (Bild: zvg)

Die Bauarbeiten am neuen Kinderspital und der Frauenklinik sind im vollen Gange. Nun startet das Luks einen Architekturwettbewerb für Teil zwei der Transformation.

Das Luks baut in den nächsten 12 Jahren in drei Phasen ein neues Kinderspital und eine Frauenklinik, ein ambulantes Zentrum und ein stationäres Zentrum. Vor einigen Monaten wurde im Rahmen der ersten Phase der Grundstein für die Kinderklinik und die Frauenklinik gelegt (zentralplus berichtete).

Jetzt hat das Spital einen Architekturwettbewerb für die Phase zwei ausgerufen. Den Bau des ambulanten Zentrums. Das Projekt soll auf dem Areal des bisherigen Besucherparkhauses und des Kinderspitals realisiert werden.

Der Bau muss auf die neue Kinderklinik warten

Doch die Bauarbeiten starten nicht vor der Fertigstellung der neuen Kinderklinik. Erst wenn die neuen Räumlichkeiten bezogen sind, kann das alte Kinderspital rückgebaut werden.

Bei dem zweistufigen Verfahren können sich Büros aus der Schweiz mit ihren Vorschlägen bewerben. Fünf anonymisierte Projekte werden ausgewählt und kommen weiter in das Dialogverfahren. Im März 2024 soll der Sieger feststehen, bis Juni 2026 läuft die Projektierung.

Ambulant vor stationär

Das ambulante Zentrum wird sämtliche ambulanten Bereiche aus Medizin und Chirurgie unter einem Dach vereint. Die Idee ist, dass Untersuchungs-, Behandlungs-, Arbeits- und Besprechungsräume zukünftig «multidisziplinär» nutzbar sind, erklärt Benno Fuchs, CEO und Vorsitzender der Geschäftsleitung.

Generell wird die Rolle der ambulanten Versorgung immer wichtiger. Der Neubau muss sich mit den gegenwärtigen Trends im Gesundheitswesen auseinandersetzen. Fachkräftemangel, Digitalisierung und das Prinzip «ambulant vor stationär» gilt es zu integrieren.

Stadtpassage Luzern muss beachtet werden

Der Neubau steht auch im Zusammenhang mit der «Stadtpassage Luzern» (zentralplus berichtete). Es brauche eine optimale Abstimmung zwischen der geplanten unterirdischen Fussgängerpassage in die Altstadt und dem Neubau des ambulanten Zentrums, schreibt das Luks in einer Medienmitteilung.

Im Herbst 2022 hat die Stadt eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Diese soll prüfen, ob die Umlenkung der Cars von der Stadt in ein unterirdisches Parkhaus unter dem Kantonsspital umsetzbar ist. Kommt es dazu, wird ein 800 Meter Tunnel für Fussgänger das Luks mit der Altstadt verbinden. Das Spital unterstützt die Idee.

Verwendete Quellen
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