Wohnen & Bauen
Bedeutendes Baudenkmal

Kanton Zug zahlt fast eine Million ans Postgebäude

Das Gerüst ist weg: So sieht die Hauptpost Zug jetzt aus. (Bild: Schweizerische Post)

Seit die Hauptpost Zug 2015 geschlossen wurde, fristete das einst repräsentative Gebäude ein Schattendasein. Jetzt ist klar: Der Kanton Zug übernimmt 10 Prozent der Kosten für die Sanierung des Baudenkmals.

Die einstige Grandezza des Postplatzes Zug und der Hauptpost war jahrelang nur noch auf Fotos zu bestaunen. Eine Schande. Denn das ehemalige Post- und Telegrafengebäude am Zuger Postplatz ist ein geschütztes Baudenkmal von regionaler Bedeutung.

Immerhin: Die monumentale Baute ist inzwischen saniert. Der Regierungsrat unterstützt die denkmalpflegerelevanten Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten an diesem prominenten und repräsentativen Bauwerk mit einem kantonalen Beitrag in der Höhe von voraussichtlich rund 870'000 Franken. Dies schreibt er in einer Medienmitteilung.

In den Umbau hat die Post rund neun Millionen Franken investiert (zentralplus berichtete). Anfangs 2021 starteten die Arbeiten zum Mieterausbau in den Innenräumen. Im Sommer eröffnete das traditionsreiche Familienunternehmen Bindella im Erdgeschoss ein Restaurant nach ihrem Konzept «Più» (zentralplus berichtete).

Das viergeschossige Gebäude im Stil der italienischen Renaissance wurde 1899 bis 1902 nach einem Entwurf von Heinrich von Segesser und unter der Leitung des Architekten Theodor Gohl durch Johann Landis erbaut.

Verwendete Quellen
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