Wohnen & Bauen
Flickwerk nimmt kein Ende

Jetzt bröckelt die Ufermauer beim Nölliturm

Die schadhafte Stelle in der Ufermauer befindet sich beim Nölliturm. (Bild: Baugesuch)

Monatelang war kein Durchkommen am St. Karliquai, weil ein Teil der Strasse am Reussufer eingestürzt ist. Jetzt zeigt sich: Auch der vordere Teil der Ufermauer vor dem Nölliturm ist marode.

Plötzlich klaffte ein grosses Loch in der Strasse: Bei Sanierungsarbeiten an der Ufermauer zwischen dem Nölliturm und dem Mühlenplatz in Luzern sind im Januar Teile der Mauer eingestürzt (zentralplus berichtete). Der Zwischenfall kam unerwartet, die Mauer war in einem deutlich schlechteren Zustand, als Projektleiter Albert Dillier dies erwartet hatte (zentralplus berichtete).

Die Folge: Ein 15 Meter langes Stück der Strasse musste saniert werden. Der St. Karliquai blieb monatelang für den Autoverkehr gesperrt (zentralplus berichtete). Und jetzt zeigt sich: Das war erst der Anfang.

Die Ufermauer unterhalb vom Nölliturm ist unterspült.
Die Ufermauer unterhalb vom Nölliturm ist unterspült. (Bild: Baugesuch)

Ufermauer direkt unterhalb vom Nölliturm ist marode

Wie aus einem Baugesuch hervorgeht, das derzeit bei der Stadt aufliegt, ist die Ufermauer an zwei Stellen immer noch unterspült. Sie muss «dringend saniert» werden. Im Frühling habe man die Schadstellen mit Steinblöcken gesichert. Die definitive Sanierung der Mauer soll im Herbst startet. Voraussichtlich im Oktober, je nach Wasserstand.

Derzeit laufen übrigens an der Bahnhofstrasse in Luzern ganz ähnliche Arbeiten. Auch da ist ein Teil der 1857 gebauten Ufermauer unterspült (zentralplus berichtete). Allein für dieses Projekt rechnet die Stadt mit Kosten von 700'000 Franken (zentralplus berichtete).

Verwendete Quellen
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