Wohnen & Bauen
Wohnüberbauung «Tribsche»

Im Tribschen kommt ein weiterer Millionen-Neubau

An der Weinberglistrasse 4 in der Mitte des Bildes, ist eine neue Überbauung geplant. (Bild: Screenshot Google Maps)

Entgegen früherer Planung soll das Gebäude an der Weinberglistrasse 4 nicht saniert, sondern abgerissen werden. In der neuen Überbauung entstehen mehrheitlich Wohnungen.

Das Luzerner Tribschenquartier ist im Umbruch. Nachdem in den vergangenen Jahren mit dem Projekt «Tribsche» bereits eine neue Wohnüberbauung entstanden ist, folgt bald die nächste. An der Weinberglistrasse 4, gleich angrenzend an den Neubau an der Tribschenstrasse, wird eine neues Wohn- und Bürohaus entstehen.

Das geht aus einem aufliegenden Baugesuch hervor. Das bestehende Bürogebäude soll abgerissen werden. In der neuen Überbauung ist eine Mischnutzung vorgesehen.

Büros werden durch Wohnungen ersetzt

Im Sockel- und Erdgeschoss an der Weinberglistrasse 4 sind Verkaufs- und Dienstleistungsflächen, wie beispielsweise Lebensmittelläden und Kindertagesstätten, vorgesehen. In den Obergeschossen und Attika sind auf über 6000 Quadratmetern ausschliesslich Wohnungen geplant. Beabsichtigt ist ein Wohnungsmix von 2,5 bis 4,5 Zimmerwohnungen.

Gesuchstellerin ist die Swiss Prime Anlagestiftung, welche gleichzeitig Eigentümerin des Grundstückes ist. Projektleiterin ist die Scheitlin Syfrig Architekten AG. Das Architekturbüro kennt das Gebiet bereits bestens. Sie haben die bereits fertiggestellte Überbauung an der Tribschenstrasse geplant oder den Neubau am Geissensteinring. Das neue Bauprojekt an der Weinberglistrasse kostet voraussichtlich knapp 50 Millionen Franken. Die Bauarbeiten sollen bis 2025 dauern.

Ursprünglich kein Neubau geplant

Auf derselben Parzelle hat sich durch eine Überbauung bereits einiges verändert. Die Gebäude am Geissensteinring 43 und an der Tribschenstrasse 62 sind im Frühling 2022 den Nutzern übergeben worden. Im bereits entstandenen Neubau an der Tribschenstrasse 62 ist etwa die Migros eingezogen (zentralplus berichtete).

Das Gebäude an der Weinberglistrasse 4 sollte jedoch ursprünglich lediglich saniert werden. Diverse Studien und eine detaillierte Bestandsaufnahme hätten jedoch zu einem Umdenken geführt, wie es im Projektbeschrieb heisst.

Verwendete Quellen
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