Wohnen & Bauen
Durchschnittlich 5,4 Prozent teurer

Im Kanton Zug schiessen die Mietpreise in die Höhe

Wohnen in Zug ist innerhalb eines halben Jahres so viel teurer geworden, wie nirgends sonst. (Bild: Symbolbild: Unsplash/Jaye Haych)

Eine Studie der Wohnungsplattform Homegate und der Zürcher Kantonalbank zeigt: Die Mietpreise sind im Aufwind. Jedoch nirgends so sehr wie im Kanton Zug. Schuld sind nicht nur die Energiepreise.

Wohnen wird immer teurer. Laut einer Studie der Wohnungsplattform Homegate und der Zürcher Kantonalbank sind die Mieten im letzten Halbjahr durchschnittlich um 1,3 Prozent gestiegen. Dabei fällt besonders ein Kanton oben aus: der Kanton Zug. Hier sind die Mieten im durchschnittlich 5,4 Prozent teurer geworden.

Nach-Corona-Zeit lockt Wohnungssuchende in die Städte

Grund dafür sind jedoch nicht die Energiepreise, die in die Höhe schiessen. Denn gemäss der Studie haben auch die Nettopreise zugenommen. Dies, weil seit den Lockerungen wieder weniger Wohnungen gebaut werden. Gleichzeitig würden im Vergleich zum Vorjahr wieder mehr Personen einwandern, wodurch die Nachfrage nach Wohnungen steigt.

Dass sich diese Dynamik besonders in Zug akzentuiert, ist kein Zufall. Nirgends hat es weniger leere Wohnungen als im Kanton Zug (zentralplus berichtete). Zudem sorgen die Lockerungen und das Herunterfahren des Home Office dafür, dass die Bevölkerung wieder vermehrt in den Städten wohnen will. So stiegen besonders die Mietpreise in den Städten überdurchschnittlich an. In der Stadt Zürich beispielsweise um 4,8 Prozent, in Luzern und Lugano je 1,8 Prozent.

Verwendete Quellen
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