Genossenschaft baut

Am Knopfliweg in Zug entstehen dreistöckige Wohnungen

Josef Staub (links) und Urs Raschle (rechts) bei der Unterzeichnung des Baurechtsvertrags. (Bild: zvg)

In den beiden historischen Gebäuden am Knopfliweg 4 und 6 wird ab Sommer gebaut. Es sollen 12 Wohnungen für insgesamt 3,6 Millionen Franken entstehen.

In die Häuser am Knopfliweg 4 und 6 kehrt bald wieder Leben ein. Die Stadt Zug übergibt der Genossenschaft für gemeinnützigen Wohnungsbau (Gewoba) die Baurechte auf den beiden Grundstücken für 100 Jahre, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Die Genossenschaft zahlt dafür einen jährlichen Zins von 13‘500 Franken und übernimmt die bestehenden Gebäude für 200‘000 Franken.

Die Gewoba plant ein «Gemeinsam-Wohnen-Haus», ähnlich wie jenes in Steinhausen. Am Knopfliweg 4 entstehen eine Studio-Wohnung und fünf 2-Zimmer-Wohnungen, am Knopfliweg sechs dreistöckige Atelierwohnungen. Dafür investiert die Genossenschaft 3,6 Millionen Franken. Der Baustart ist für Sommer 2023, der Bezug für Herbst 2024 geplant.

Stadtrat und Finanzvorsteher Urs Raschle freut sich über die Vereinbarung: «Die unter Denkmalschutz stehenden Häusern an der Stadtmauer werden erhalten und bald wieder bewohnt, und dies ohne den städtischen Haushalt zu belasten.»

Bereits im Jahr 2018 erhielt die Gewoba vom Stadtrat den Zuschlag für ihr Angebot. Danach folgten umfassende Abklärungen zum Sanierungsbedarf der historischen Gebäude. Das Wohnhaus am Knopfliweg 4 wurde im Jahr 1880 für den Destillateur Caspar Keiser an die 1523 errichtete Stadtmauer angebaut. Seit 1985 ist die Liegenschaft in Besitz der Stadt Zug. Das 1894 errichtete Gebäude Knopfliweg 6 wurde als Schlachthaus mit Schweinemetzgerei und Remise erstellt. Die Stadt Zug konnte die Liegenschaft 1992 erwerben.

Verwendete Quellen
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