Wirtschaft
Crash im Crypto-Valley

Zuger Krypto-Startup Covario AG ist pleite

Der Handel mit Bitcoin und co. hat sich für die Covario AG nicht ausgezahlt. (Bild: André François McKenzie/Unsplash)

Das Zuger Crypto-Valley schien von der Krypto-Krise nach der FTX-Pleite nicht betroffen zu sein. Doch nun hat der Krypto-Broker Covario AG Bilanz deponiert.

Die Krypto-Krise zieht am Zuger Crypto-Valley doch nicht spurlos vorbei. Wie das Zuger Handelsregister- und Konkursamt auf Anfrage bestätigt, hat der Kryptohändler Covario AG Bilanz deponiert. Auf der Website des Unternehmens deutet zwar noch nichts darauf hin. Doch der Konkurs hat sich kurz vor Weihnachten mit dem Rücktritt zweier Verwaltungsräte bereits angekündigt, wie Änderungen im Handelsregister zeigen.

Gemäss «Inside Paradeplatz» haben kurz vor Weihnachten auch die 35 Mitarbeiter davon erfahren. Noch im Frühling habe das Unternehmen versucht, mit neuen Investoren den drohenden Untergang abzuwenden. Dabei könnte ihnen jedoch die derzeitige Krypto-Krise einen Strich durch die Rechnung gemacht haben.

Erst kürzlich ist eine bekannte Handelsplattform für digitale Währungen, FTX, innert kurzer Zeit zusammengebrochen. Damals meinte zwar Krypto-Spezialist Alexander Brunner, dass das Zuger Crypto-Valley vergleichsweise glimpflich davongekommen ist (zentralplus berichtete). Gar würde es davon profitieren, da sich Krypto-Unternehmen nun nach sicheren und regulierten Handelsplätzen umsehen würden. Jedoch sei die Investitionsbereitschaft in Krypto-Produkte seither gesunken.

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