Wirtschaft
Starker Ertragsrückgang beim Strom

WWZ kämpft mit hohen Energiebeschaffungskosten

Betriebliches Ergebnis fällt infolge Sondereffekts um 38 Prozent auf 10,8 Millionen Franken. (Bild: zvg)

Obwohl es der WWZ gut geht, die Werke haben momentan zu kämpfen. Das betriebliche Ergebnis fällt durch eines Sondereffekts um 38 Prozent. Die Energiebeschaffungskosten sind hoch.

Die wichtigste Frage zuerst: Was hat dies für Auswirkungen auf die Stromrechnung? Du musst kein Hellseher sein, um die Antwort zu finden. Die Preise werden auf das kommende Jahr steigen. Um wie viel? Dies wird in ein paar Tagen beantwortet. So schreibt die WWZ: «Die Publikation der Stromtarife für das Jahr 2023 erfolgt am 31. August 2022.»

Energiekosten massiv gestiegen

Auch wenn die WWZ im vergangenen Halbjahr den Umsatz aus Lieferungen und Leistungen um 12 Prozent gesteigert hat, der Gewinn ist gesunken. Dies hat ein Sondereffekt zu verantworten. «Die höheren Energiemarktpreise führten zu einem markanten Anstieg der Beschaffungskosten von rund 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr», schreibt das Unternehmen.

Die Mehrkosten in der Strom-Grundversorgung darf das Unternehmen erst in den Folgejahren auf die Tarife umwälzen. Das Ergebnis des Segments Elektrizität fiel daher gegenüber der Vorjahresperiode um rund 5 Millionen Franken.

Ausblick auch nicht wirklich rosig

Dass die Lage sich verbessert, kann nicht erwartet werden. Das Unternehmen schreibt auch beim Ausblick auf die kommende Monate: «Die WWZ erwartet für das zweite Halbjahr keine Entspannung der Situation.»

Die Strompreise werden definitiv für die Kunden steigen. Denn das Unternehmen schreibt auch, dass «die höheren Beschaffungskosten über die Anpassung der Energietarife ab 2023 sukzessive zurückfliessen.»

Verwendete Quellen
  • Medienmitteilung WWZ
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