Wirtschaft
Bestellungen klar angestiegen

Warum die Luzerner Komax Gruppe vom Krieg profitiert

Die Zahlen sind erfreulich, der Grund für die Zahlen nicht. Komax wird von Bestellungen überrannt. (Bild: Komax)

Im Halbjahresabschluss der Komax können positive Zahlen präsentiert werden. Die Anzahl der Bestellungen seien klar nach oben gegangen. Warum der Krieg da klar in die Karten spielt?

Fast 50 Prozent mehr Bestellungen sind im ersten Halbjahr bei der Komax eingegangen. Der Halbjahresabschluss der Firma mit Sitz in Dierikon ist positiv. Auch der Umsatz konnte klar gesteigert werden.

Als Gründe für die Steigerungen sieht Komax mehrere Faktoren. «Einerseits aufgrund des Automatisierungstrends bei den Kunden und andererseits, weil der Krieg in der Ukraine zu ausserordentlichen Bestellungen führte», schreibt das Unternehmen.

Darum profitiert Komax vom Krieg

Nachdem der Krieg in der Ukraine ausgebrochen ist, ging die Anzahl der Bestellungen bei der Komax hoch. Das Unternehmen erklärt: «Die Ukraine ist ein wichtiger Standort in Europa für die Kabelkonfektion. Um die während des Krieges teilweise reduzierten ukrainischen Produktionskapazitäten kompensieren zu können, sind die Kunden bestrebt, in anderen Ländern Ersatzkapazitäten aufzubauen.»

Um diese Bestellungen abarbeiten zu können, hat Komax in der Schweiz zusätzliche Leute eingestellt. Das Unternehmen rechnet auch weitzerhin mit viel Arbeit. «Im zweiten Halbjahr 2022 liegt der Fokus auf dem Abarbeiten des hohen Bestellungsbestands sowie den ersten Analysearbeiten im Zusammenhang mit dem am 30. August 2022 anstehenden Zusammenschluss mit Schleuniger», erklärt der CEO Matijas Meyer.

Verwendete Quellen

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