Auch in Zug bekannt

Deutsche Behörden suchen in Zug wohnhaften Millionär

Lars Windhorst hatte auch im Kanton Zug Ärger mit den Behörden. (Bild: Andreas Busslinger)

Gegen den Investor Lars Windhorst liegt ein Haftbefehl vor. Zuvor war der in Zug wohnhafte Deutsche nicht zu einer Gerichtsanhörung in Hannover erschienen.

Er wollte den Fussballverein Hertha BSC in die Champions League führen. Nun droht dem deutschen Investor Lars Windhorst Gefängnis. Wie die «Immobilien-Zeitung» schreibt, ist gegen den Unternehmer, der mittlerweile laut «Inside Paradeplatz» in Zug leben soll, ein Haftbefehl erlassen worden.

Der 47-Jährige sei Ende April nicht wie gefordert vor einem Richter in Hannover erschienen. Hintergrund sei ein Immobilien-Konkursverfahren von einem Teil seiner Immobilien-Gruppe. Windhorst hat laut der «Bild» gegen den seit Ende Mai vorliegenden Haftbefehl Einspruch eingelegt. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

«Einstiges Wunderkind der deutschen Wirtschaft»

Die deutsche Boulevardzeitung bezeichnet Lars Windhorst als «einstiges Wunderkind der deutschen Wirtschaft», das schon häufiger Ärger mit der Justiz gehabt habe. Zudem habe er bis 2022 zwei Drittel der Anteile an der Hertha BSC GmbH gehalten. Er habe den Berliner Fussballverein zu einem Dauergast in der Champions League machen wollen, schreibt die «Bild» weiter. Stattdessen ging es 2023 runter in die zweite Bundesliga. Gemäss dem Artikel würden viele Hertha-Fans den Investor für den Absturz verantwortlich machen.

«Inside Paradeplatz» schreibt von einem «Tausendsassa», der sein «verschachteltes Finanz-, Formel-1-, Bundesliga- und Immobilienreich dank Bankern habe aufbauen können.

Auch im Kanton Zug hat er schon Spuren hinterlassen. So soll er den Zuger Behörden über eine halbe Million Franken geschuldet haben (zentralplus berichtete). Gegenüber zentralplus wollte er im vergangenen August keine Stellung nehmen.

Verwendete Quellen
1 Kommentar
Apple Store IconGoogle Play Store Icon