Wirtschaft
Nachfolgeregelung in Sursee

Calida-Gründerfamilie will Aktien loswerden

Erich Kellenberger und seine Familie wollen ihre Aktien loswerden. Die Familie will die Aktienbeteiligung an verantwortungsvolle Aktionäre übergeben. (Bild: Calida Group)

Der Unterwäschehersteller aus Sursee kann gute Nachrichten verkünden. Calida kann den Halbjahresabschluss mit einer deutlichen Umsatzsteigerung abschliessen. Die Firma steht nun intern vor einem Wechsel. Die Gründerfamilie will ihre Aktien verkaufen.

Der Halbjahresabschluss der Calida-Group aus Sursee ist positiv. Das Unternehmen verzeichnet eine Umsatzsteigerung auf Gruppenstufe um 17.6 Prozent. Trotzdem bleibt das Unternehmen beim Blick in die Zukunft vorsichtig. «Mit Blick auf die zweite Jahreshälfte könnte neben den geopolitischen Unwägbarkeiten auch die Covid-Pandemie das Wachstum der Gruppe beeinträchtigen», schreibt Calida.

Gründerfamilie Kellenberger will Aktien verkaufen

Auch wenn die Firma gut unterwegs ist, zeichnet sich bei den Besitzverhältnissen ein Wechsel ab. Die Gründerfamilie will die Regelung ihrer Nachfolge als Ankeraktionärin einleiten. «Innerhalb der Familie stehen in absehbarer Zeit keine Nachfolgerin und kein Nachfolger für Erich Kellenberger mit der notwendigen industriellen Expertise bereit. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt die Familie Kellenberger den Verkauf ihrer Aktienbeteiligung an der Calida-Group von 33.5 Prozent», schreibt das Unternehmen.

Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung haben laut Mitteilung die Absicht der Gründerfamilie zur Kenntnis genommen.

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