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Zuger Nationalrat geniesst neuen Spitznamen «Wir nennen Thomas Aeschi den Helikopter»

1 min Lesezeit 20.07.2018, 10:30 Uhr

Der Zuger SVP-Nationalrat Thomas Aeschi ist bekannt dafür, dass er in Wirtschaftsthemen eine klare Meinung vertritt. Dies bekam nun auch die SVP-Vizepräsidentin Magdalena Martullo-Blocher zu spüren. Während die Blocher-Tochter munter für die «Steuervorlage 17» genannte Reform der Unternehmensbesteuerung weibelt, fährt ihr der SVP-Fraktionschef in die Parade.

Der Zuger hat Anträge an die Wirtschaftskommission eingereicht, die in eine ganz andere Richtung zielen. Offenbar ist Aeschi überzeugt, dass die Steuervorlage 17 aussichtslos ist. Daher will er weniger Geld für die Entwicklungshilfe ausgeben, die Ostmilliarde streichen und Steuerabzüge für Gutverdiener ausbauen.

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Dies kommt bei anderen Politiker gar nicht gut an. «Der SVP-Fraktionschef ist in der Kommission damit aufgefallen, dass er entgegen der laufenden Diskussion mit artfremden Anträgen zu landen versucht. Wir nennen ihn darum den Helikopter», sagt ein bürgerliches Mitglied der Wirtschaftskommission gegenüner dem «Blick». Na, dann wünschen wir dem Baarer einen guten Flug.

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