Wieso Zuger Strassen plötzlich neue Namen haben
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Emilie Lieberherr hat seit kurzem eine nicht ganz offiziell nach ihr benannte Strasse in Zug. (Bild: zvg)

Aktion zum Tag der Frauen Wieso Zuger Strassen plötzlich neue Namen haben

1 min Lesezeit 07.03.2019, 12:30 Uhr

Frauen sollen nicht länger unsichtbar sein: Deshalb hat das neu gegründete Frauenstreikkomitee kurzerhand mehrere Strassentafeln in der Stadt Zug überklebt. Das ist nicht die einzige Aktion.

Anlässlich des Tages der Frau am 8. März hat das frisch gegründete Frauenstreikkomitee in Zug mehrere Strassen neu benannt: So wurde zum Beispiel aus der General-Guisanstrasse neu die Emilie-Lieberherr-Strasse oder aus dem Franz-Rittmeyer-Weg die Ruth-Schwerzmann-Strasse.

Frauen sollen in der Geschichte nicht länger unsichtbar sein, begründet das Komitee in einer Mitteilung die Aktion. Die Aktivistinnen wollen darauf aufmerksam machen, dass zahlreiche Frauen viel für Zug und die Schweiz geleistet haben. Das Komitee habe innert Kürze viele Frauennamen gesammelt, was zeige, wie einfach man Frauen finde, die Unfassbares geleistet haben. So wie eben Ruth Schwerzmann, die erste Zuger Regierungsrätin oder Emilie Lieberherr, Vorkämpferin für die Frauenrechte. 

Treffen auf dem Bundesplatz

Am Freitag, 8. März, organisiert das Komitee ab 16 Uhr eine Aktion auf dem Bundesplatz in Zug. Hauptthema sollen dabei die Gründe sein, warum man sich am 14. Juni 2019 am zweiten nationalen Frauenstreik beteiligen wird. Es geht unter anderem um die Lohnungleichheit, die Vertretung der Frauen in Politik und Wirtschaft oder um Gewalt gegen Frauen.

Der ersten Zuger Regierungsrätin, Ruth Schwerzmann, haben die Aktivistinnen eine Strasse gewidmet.

Der ersten Zuger Regierungsrätin, Ruth Schwerzmann, haben die Aktivistinnen eine Strasse gewidmet.

(Bild: zvg)

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