Wie geht’s pflegenden Angehörigen während Corona?
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Wie SP-Grossstadträtin Maria Pilotto in einer Interpellation schreibt, habe sich die Frage der Angehörigenpflege in der Coronapandemie nochmals zugespitzt. (Bild: Stefano Schröter/AURA)

Vorstoss der Stadtluzerner SP Wie geht’s pflegenden Angehörigen während Corona?

2 min Lesezeit 09.05.2021, 10:39 Uhr

SP-Grossstadträtin Maria Pilotto möchte vom Luzerner Stadtrat wissen, wie es pflegenden Angehörigen während Corona geht – und wie er die Chancen und Herausforderungen einer Anstellung von pflegenden Angehörigen durch eine spitexähnliche Organisation für die Gepflegten und Pflegenden sieht. Aus diesem Grund hat Pilotto kürzlich eine Interpellation eingereicht.

Angehörige übernehmen einen grossen Teil der Betreuung und Pflege älterer oder anderweitig pflegebedürftiger Menschen. Der Luzerner Stadtrat geht von rund 6500 bis 8100 pflegenden und betreuenden Angehörigen aus.

Wie SP-Grossstadträtin Maria Pilotto in einer Interpellation schreibt, habe sich die Frage der Angehörigenpflege in der Coronapandemie nochmals zugespitzt: «So berichten Pflegeinstitutionen seit bald einem Jahr, dass ältere Menschen den Heimeintritt hinauszögern. In die Lücke springen Angehörige oder ambulante Dienste.» Deshalb sei es derzeit umso wichtiger, dass Angehörige und gepflegte Menschen gut über die bestehenden Angebote informiert seien und es auch Angebote gebe, die ihnen dienen, so Pilotto.

Mit ihrer kürzlich eingereichten Interpellation möchte sie vom Luzerner Stadtrat wissen, wie dieser die aktuelle Situation pflegender Angehöriger im Kontext der Coronakrise einschätze. Weiter stellt sie ihm die Frage, welche Verbesserungen im Hinblick auf die Entlastung pflegender Angehöriger der Stadtrat mit der Anlaufstelle Alter und den «Gutscheinen für ein selbstbestimmtes Wohnen» erzielen konnte und wie der Stadtrat die Chancen und Herausforderungen einer Anstellung von pflegenden Angehörigen durch eine spitexähnliche Organisation für die Gepflegten, Pflegenden und aus struktureller Sicht der Altersversorgung beurteilt. Abschliessend fragt Pilotto, ob sich der Stadtrat vorstellen kann, die Umsetzung eines solchen Modells – beispielsweise auch durch die Spitex Stadt Luzern – zu unterstützen.

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