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Wie Arbeitslose den Weg zurück schaffen
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Diese beiden Angestellten der Caritas arbeiten in der Küche. (Bild: zvg)

Caritas Luzern: 25 Jahre berufliche Integration Wie Arbeitslose den Weg zurück schaffen

2 min Lesezeit 18.04.2018, 07:22 Uhr

Seit 25 Jahren engagiert sich die Caritas Luzern für Stellenlose. In ihren Betrieben bietet sie Erwerbslosen arbeitsmarktnahe Einsatzplätze in den unterschiedlichsten Berufsfeldern an und fördern ihre Fachkompetenzen für eine optimale Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt.

Es begann mit einem Möbelwerkplatz in Luzern und einem Nähatelier in Dagmersellen. An diesen beiden Orten fanden Männer wie Frauen ohne Job nicht bloss eine Beschäftigung, sondern auch Unterstützung, um wieder im ersten Arbeitsmarkt Fuss zu fassen. Von Beginn an war klar, dass die «Beschäftigung» Nützliches bringen sollte, schreibt die Caritas in einer Mitteilung. So entstanden im Nähatelier Fasnachtskleider, die sehr gefragt waren. Die Mitarbeitenden des Möbelwerkplatzes holten Secondhand-Möbel ab, frischten sie auf und verkauften sie in einer ehemaligen Druckerei.

1997 kam dann ein Bauteilmarkt dazu. Im selben Gebäude in Sursee, wo heute Caritas Wohnen steht, konnte man damals Fenster, Türen, Küchen und andere Bauteile kaufen, die zwar nicht mehr ganz neu, aber noch ganz gut zu gebrauchen waren. Demontiert, transportiert, aufgefrischt und bereitgestellt wurden sie von Erwerbslosen, die so im Bauteilmarkt eine sinnvolle Tätigkeit fanden.

Jugendliche können Attestausbildung machen

Heute bieten die Betriebe in Luzern, Hochdorf, Sursee, Baar und Kerns Stellenlosen arbeitsmarktnahe Arbeitsplätze in den unterschiedlichsten Berufsfeldern. Velowerkstatt und Velodienste, Schreinerei, Malerei, Werkatelier, die Läden von Caritas Wohnen und vom Caritas-Markt, die Caritas Restaurants sowie der Räumungs- und Abholservice und die mobile Gruppe ermöglichen den Einsatz in verschiedensten Tätigkeitsfeldern.

Die Stellensuchenden erhalten einen sinnvollen und realitätsnahen Arbeitsplatz, wo sie ihren Erfahrungsschatz ausbauen können, erklärt die Organisation. Sie werden durch die Kombination von Arbeit und Bildung individuell gefördert und können so ihre fachlichen und sozialen Kompetenzen steigern. Gleichzeitig profitieren soziale Institutionen und das Gemeinwesen durch ihre Arbeit. Neben den Einsatzplätzen für versicherte und für ausgesteuerte Erwerbslose finden in den Caritas-Betrieben auch rund 20 Jugendliche die Möglichkeit, eine Attestausbildung zu machen.

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