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«Wer sich davon provoziert fühlt, hat selbst ein Problem»
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SP-Präsident David Roth zieht ein Fazit zur Budgetdebatte. (Bild: zvg)

Luzerner SP-Politiker David Roth hilft Shaqiri «Wer sich davon provoziert fühlt, hat selbst ein Problem»

1 min Lesezeit 1 Kommentar 25.06.2018, 12:20 Uhr

Die Diskussion um die Doppeladler im Torjubel von Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka haben die Gemüter bei der Fussball-WM erregt: Sie hätten damit serbische Zuschauer provoziert. Nun bricht der Luzerner SP-Politiker David Roth eine Lanze für die beiden Nati-Stars.  

In der Pro- und Kontradebatte erklärt David Roth, Präsident der SP des Kantons Luzern, warum er im Doppeladler-Jubel kein Problem sieht. CVP-Nationalrat Stefan Müller-Altermatt dagegen findet: «Die Geste war unnötig.»

Wie «20 Minuten» berichtet, kann David Roth von der Luzerner SP den Streit nicht verstehen. «Ich habe den Match an einem Public Viewing mit rund 100 Fans geschaut.» Genervt haben sich dort laut Roth alle über die kleingeistige Moderation von SRF, bei der der Fernseh-Moderator Sascha Ruefer die Aktion als «dämlich» bezeichnete.

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Roth: «Ich konnte überhaupt nicht nachvollziehen, warum daraus so ein Drama gemacht wurde. Wer sich über die Aktion aufregt oder sie als unnötige Provokation bezeichnet, hat offenbar selbst ein Problem mit der eigenen Identität. Sonst müsste er sich nicht daran stören.» Die Kritik an der Geste seit absurd, weil diese Leute offenbar nicht akzeptieren könnten, dass die Nationalmannschaft die Vielfalt der Schweiz widerspiegele.

 


 

 

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1 Kommentare
  1. Rudi Adler, 28.06.2018, 23:47 Uhr

    Die Vielfalt der Nationalmannschaft??? Das hat gar nichts mit Vielfalt zu tun. Ist eine provozierende Geste und hat mit der Nationalmannschaft der Schweiz nichts zu tun. Dieses Zeichen deutet auf GrossAlbanien. Diese Spieler haben mit ALbanien gar nichts am Hut!!! Das wäre genau gleich, wenn ein Tessiner wärend des Spiels mit der Italienischen Flagge kommt. Also bitte, die spielen für die Schweiz und es hat kein Platz für andere Länderflaggen.