Wenn SVP-Aeschi keinen Spass versteht
  • News
Ohne Humor: Thomas Aeschi ereiferte sich in einem E-Mail-Verkehr mit einem SP-Politiker. (Bild: sib)

Baarer Mösteler Zunft macht es publik Wenn SVP-Aeschi keinen Spass versteht

2 min Lesezeit 24.02.2020, 19:28 Uhr

Unter dem Titel «Glasklarer Blick auf das Wesentliche» macht die Fasnachtszeitung in Baar auf eine politische Posse aufmerksam. Im Zentrum steht dabei der national bekannte und offenbar schäumende SVP-Politiker Thomas Aeschi.

Um was geht’s eigentlich? Um den gesetzmässigen Strassenabstand von Wahlplakaten, ob die Parteien diesen einhalten und wie die Gemeinde dies kontrolliert und durchsetzt. Für den Normalbürger in Baar eine existenzielle Frage, möchte man meinen.

Laut dem «Satirischen Mostblatt» begann alles mit einem harmlosen E-Mail-Wechsel und endete in einem gehässigen Wortgefecht zwischen Nationalrat Thomas Aeschi und SP-Gemeinderat Zari Dzaferi. Weil der eifrige SVP-Ortsparteipräsident gemäss der fasnächtlichen Publikation immer mehr Mitleser einkopierte, lasen am Ende gegen 40 mehr oder weniger interessierte Involvierte das weltbewegende Gequassel mit. Gemeinderäte, Parteibüffel und am Ende sogar Regierungsräte wurden mit dem «Pipifax-Streit» behelligt. Und zumindest ein «Baarer Mösteler», wie zentralplus vermutet.

Aeschi versteht mit Zari keinen Spass

Und so heisst es im Original weiter: Schliesslich lüpfte es Zari den Hut. «Entspann dich doch endlich. Und greif mal zum Telefon statt wegen jeder Bagatelle ein E-Mail zu schreiben, um aus dem Schriftwechsel ausreichend Textbausteine für eine Beschwerde zu gewinnen.»

SP-Politiker Zari Dzaferi geriet in einem publik gewordenen E-Mail-Verkehr an den Falschen.

Man kann nicht behaupten, dass Dzaferis fadengrade Antwort gut angekommen sei. Resultat der Geschichte: SVP-Fraktionschef Aeschi verzeigte seinen Widersacher wegen persönlichkeitsverletzenden, wahrheitswidrigen und unsachlichen Falschanschuldigungen bei der Staatsanwaltschaft.

Und was denkt das «Mostblatt»? Thomas Aeschi beweist in der lokalpolitischen Alltagsarbeit viel staatsmännisches Format und einen glasklaren Blick für das Wesentliche. Sowas braucht er, wenn er dereinst Bundesrat werden möchte.

zentralplus behauptet: Die Konklusion ist nicht frei von Satire.

War dieser Artikel nützlich für Dich?

Ja

Nein

War dieser Artikel nützlich für Dich?
Löse ein freiwilliges Abo und hilf uns, Artikel wie diesen auch in Zukunft anzubieten.

CHF

Deine Meinung ist gefragt!

Um kommentieren zu können, musst Du auf zentralplus eingeloggt sein. Bitte logge dich ein oder registriere dich jetzt und profitiere von den Vorteilen für z+ Community Mitglieder.

Deine Meinung ist gefragt!

0 Kommentare

Wie viel ist Dir unabhängiger Journalismus wert?

Schön besuchst Du zentralplus. Für Dich gehen wir vor Ort, sind mitten drin und nahe dran. Doch ganz gratis geht Qualitätsjournalismus nicht. Um die unabhängige Stimme zu den Grossverlagen in der Zentralschweiz zu bleiben, benötigen wir Deine Unterstützung. Zeig uns mit Deinem freiwilligen Abo oder einem einmaligen Beitrag, was wir Dir wert sind.

Schön besuchst Du zentralplus. Du verwendest einen Adblocker. Werbung ist für eine wichtige Einnahmequelle, die uns hilft, die unabhängige Stimme zu den Grossverlagen in der Zentralschweiz zu bleiben. Denn gratis geht Qualitätsjournalismus nicht. Zeig uns mit Deinem freiwilligen Abo oder einem einmaligen Beitrag, was wir Dir wert sind.

CHF