Weitere Fälle von Corona-Mutationen an Luzerner Schulen
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Auch im Schulhaus Wartegg in Luzern wurde ein Fall einer Corona-Mutation festgestellt. (Bild: zvg)

Tests am Wartegg-Schulhaus Weitere Fälle von Corona-Mutationen an Luzerner Schulen

2 min Lesezeit 05.02.2021, 16:00 Uhr

Aufgrund von zwei nachgewiesenen Fällen einer hochansteckenden Mutation des Coronavirus findet in der Primarschule Meggen heute Nachmittag eine breit angelegte Testung statt. Auch bei einem Schüler des Schulhauses Wartegg wurde eine mutierte Variante des Virus festgestellt. Dort wird heute Nachmittag ebenfalls eine Testung durchgeführt.

An der Primarschule Meggen wurde bei zwei Schülern aus zwei verschiedenen Klassen eine hochansteckende Variante des SARS-CoV-2 nachgewiesen. Die beiden positiv Getesteten wurden unverzüglich isoliert (zentralplus berichtete).

Die Klassen der zwei betroffenen Schüler sowie deren Familien seien durch das kantonale Contact-Tracing-Team kontaktiert und unter Quarantäne gestellt worden, heisst es von Seiten des Kantons. Heute Nachmittag finde an der Primarschule Meggen eine breit angelegte Testung statt. Die Dienststelle Gesundheit und Sport (DIGE) als zuständige kantonale Behörde hat die Tests nicht als verpflichtend verfügt.

Sie empfiehlt den Lehrpersonen sowie den Schülern der Schule jedoch dringend, sich diesem Test zu unterziehen. Personen, die sich nicht vor Ort testen lassen möchten, seien angehalten, sich beim Hausarzt testen zu lassen und sich unverzüglich wieder in Quarantäne zu begeben.

Die betroffene Eltern-, Schüler- und Lehrerschaft sowie die Betreuungspersonen aus den Tagesstrukturen seien gemäss Kanton via Schulleitung gestern Abend im Auftrag der DIGE über den heutigen Test informiert worden. Sie würden sich auf Anordnung der DIGE seither in Quarantäne befinden. Die 10-tägige Quarantäne bleibe unabhängig von der Teilnahme am Test und vom Testresultat für die Schülerinnen und ihre Familien bestehen.

Breit angelegte Testung auch am Wartegg-Schulhaus

Auch bei einem Schüler des Schulhauses Wartegg in der Stadt Luzern wurde nun eine hochansteckende Variante des SARS-CoV-2 nachgewiesen. Die Mitschüler dieses Schülers, die Personen, die mit ihm gemeinsam betreut wurden, die Eltern und weitere Familienmitglieder des gleichen Haushalts sowie die Lehr- und Betreuungspersonen des Schülers mussten gestern Abend auf Anordnung der DIGE in Quarantäne. Heute Nachmittag werde im Schulhaus ein freiwilliger Test für die Schüler- und Lehrerschaft des Schulhauses Wartegg angeboten.

Keine nachgewiesenen Mutationen im Chindsgi Meierhöfli

In zwei Kindergartenklassen im Kindergarten Meierhöfli in Emmenbrücke sei eine Häufung von erkrankten Kindern, die Symptome einer Corona-Infektion zeigen, festgestellt worden. Insgesamt würden 15 Kinder Symptome aufweisen. Ein Kind sei zwischenzeitlich positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden, jedoch ohne Nachweis einer hochansteckenden Mutation. Aufgrund der Häufung der Fälle habe die DIGE für sämtliche symptomatischen Kinder eine 10-tägige Isolation und für deren Familienangehörige eine ebenso lange Quarantäne angeordnet. Die asymptomatischen Kinder müssen im Gegensatz zu ihren Familienmitgliedern in Quarantäne.

Das Gesundheits- und Sozialdepartement soll anfangs nächster Woche erneut über die drei oben genannten Fälle informieren.

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