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Weihnachtswelt mal ganz verkehrt
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Weihnachtswelt mal ganz verkehrt

3 min Lesezeit 29.11.2015, 08:17 Uhr

Das erste Lichtlein darf angezündet werden. Schülerinnen und Schüler des Chamer Schulhauses Städtli nehmen dafür konkrete Werte und Infos auf spielerische Art und Weise auf und machen verschiedene Aktionen. 

Das Thema fliesst auch in die traditionelle Weihnachtsdekoration des gut 20-jährigen Schulhauses ein, schreibt die Einwohnergemeinde Baar in einer Mitteilung.

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Seit 20 Jahren plant das Schulhaus Städtli 2 in Cham das Schuljahr jeweils zu einem speziellen Motto. Für das Schuljahr 2015/2016 wurde dabei der Leitgedanke «verkehrte Welt» gewählt. Damit werden verschiedene Aktionen, Projekte und Tätigkeiten der Schule dem Jahresmotto entsprechend gestaltet.

«So haben wir die Kennenlernaktion im September, die der Gewaltprävention dient, als Postenlauf konzipiert, an denen sich Schülerinnen und Schüler in altersdurchmischten Gruppen kennenlernen konnten», führt Sylvia Imfeld, Lehrerin im Städtli 2, aus und ergänzt: «Dabei trafen die Kinder auf Schneegestöber mitten im Sommer, der Samichlaus schaute vorbei und mit vereinten Kräften wurde eine Schneemauer aus Styropor gebaut.»

Vor wenigen Wochen wurde mit einem «Hindersitag» im Weiteren das Thema «Hindernisse im Alltag» aufgegriffen: Im Schulhaus, auf den Gängen, in der Pause etc. durften sich alle nur noch rückwärts bewegen. «Für die Schülerinnen und Schüler sind solche Aktionen sehr spannend und ein Riesenspass. Gleichzeitig nehmen sie unterschwellig wichtige Botschaften, Informationen und Werte auf ganz spielerische Art und Weise auf», betont Britta Dobbel- feld, Schulleiterin im Städtli 2.

Pünktlich zur Adventszeit wird das Motto «verkehrte Welt» nun auch in einer aufwändigen Weih-nachtsdekoration sichtbar. Diese hat im Städtli 2 eine lange Tradition und erfreut sich jeweils grosser Beliebtheit. «Viele Chamerinnen und Chamer fragen jeweils, ob und wann es wieder eine Dekoration gibt und sowohl die Nachbarschaft als auch die Kinder sowie wir Lehrpersonen freuen uns über das geschmückte Schulhaus», so Sylvia Imfeld.

Dieses Jahr läuft dabei alles etwas anders oder eben «verkehrt»: Die Kinder halfen bis anhin immer intensiv bei der Erstellung der Dekoration mit. Diesen Advent wurden sie hingegen von den Lehrpersonen mit der Dekoration überrascht. «Erstaunt fragten die Schülerinnen und Schüler am Morgen dann, was denn die Moorhühner im Tannenwald und ein Schlittschuhfahrender Osterhase mitten in der Adventszeit zu suchen haben“, schmunzelt Britta Dob- belfeld. «Schnell haben die Kinder dann aber den Schluss gezogen ‚aha, wir haben ja verkehrte Welt‘!» Als weitere Weihnachts-Attraktion findet am Dienstag, 15. Dezember 2015, um 18.00 Uhr als Gotte- bzw. Göttiprojekt zwischen der 1. und 6. Klasse ein Adventssingen statt.

Dazu sind alle Eltern sowie die Bevölkerung herzlich eingeladen. Weihnachtliche Stimmung auch in anderen Schulhäusern Auch in den anderen Chamer Schulhäusern wird die Vorweihnachtszeit immer wieder mit kleineren und grösseren Aktionen sichtbar. So werden verschiedene Schulhäuser mit Weihnachtsdekoration geschmückt. In der Oberstufe wird zudem wieder die «Lesewoche» vor Weihnachten lanciert, bei welcher alle – vom Hauswart über die Schülerinnen und Schüler bis zur Schulleitung – täglich zu einer bestimmten Zeit eine Stunde lang lesen.

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