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Wegen Wechsel? Rodriguez und Custodio fehlen beim Trainingsauftakt
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Trainer Thomas Häberli (in rot) beobachtet, wie sich Marvin Schulz und seine Kollegen im ersten Training schlagen. (Bild: sib)

FC Luzern läutet die neue Saison ein Wegen Wechsel? Rodriguez und Custodio fehlen beim Trainingsauftakt

3 min Lesezeit 17.06.2019, 13:58 Uhr

Für den FC Luzern begann am Montagmorgen mit dem ersten Training bereits die neue Saison. Allerdings mit einem geschrumpften Kader. Grund dafür sind Länderspiele – und bevorstehende Wechsel.

Nach der Saison ist vor der Saison. Nur 23 Tage nach dem letzten Meisterschaftsspiel in Bern (0:4 gegen YB) startete der FC Luzern am Montagmorgen in die neue Spielzeit.

Der Trainingsauftakt auf der Allmend war geprägt von zahlreichen Absenzen. So weilen Ruben Vargas, Idriz Voca, Shkelqim Demhasaj, Loïc Jacot, Darian Males und Silvan Sidler alle noch im Urlaub. Sie standen mit ihren U-Nationalmannschaften die letzten zwei Wochen noch im Einsatz.

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Auch der georgische Verteidiger Otar Kakabadze fehlte am Montag. Beim 23-Jährigen sind ebenfalls Länderspiele der Grund dafür. Er stand in den EM-Quali-Spielen gegen Gibraltar und in Dänemark jeweils 90 Minuten auf dem Feld. Die genannten Spieler sollen nächste Woche ins Training einsteigen.

Eleke ist zurück in der Schweiz

Wann Blessing Eleke wieder zur Mannschaft stossen wird, ist noch unklar. Der Nigerianer ist zwar vom Urlaub in seiner Heimat zurückgekehrt – dies jedoch grippekrank.

Co-Trainer Manuel Klökler gibt Anweisungen, die Spieler horchen.

Co-Trainer Manuel Klökler gibt Anweisungen, die Spieler horchen.

(Bild: sib)

Erwartungsgemäss waren auch Olivier Custodio und Francisco Rodriguez nicht mit von der Partie. Das Duo ist auf dem Weg ins Tessin. Sie stehen vor einem Wechsel zum FC Lugano. Custodio würde dort auf seinen alten Förderer Fabio Celestini als Trainer treffen. Der 24-Jährige wurde nach dem Training auf dem Vereinsgelände mit Rollkoffer gesichtet. Den bevorstehenden Transfer dementierte er nicht.

Enzler trainiert mit dem FCL

Neben den angesprochenen Absenzen und den bereits feststehenden Abgängen von Claudio Lustenberger (Rücktritt, zentralplus berichtete), Tomi Juric (?), Dren Feka (?), Mirko Salvi (war von GC ausgeliehen), Yannick Schmid (Vaduz) und Valeriane Gvilia (Legia Warschau) machten drei bekannte Gesichter wieder ihre Aufwartung in Blau-Weiss. Sie alle standen vergangene Saison in der Challenge League im Einsatz: Daniel Follonier (kommt von Servette zurück) sowie die beiden Eigengewächse Remo Arnold (Winterthur) und Simon Enzler (Kriens).

Insbesondere Letzterer stand im Zentrum des Interesses, besteht doch die Möglichkeit, dass er nächste Saison als Nummer 1 zwischen den Pfosten stehen wird (zentralplus berichtete). Im Training hinterliess er einen sicheren Eindruck, überzeugte mit dem Ball am Fuss. Auch sein direkter Konkurrent, Klub-Ikone David Zibung, war beim Trainingsauftakt mit von der Partie.

Schürpf bekommt auf die Socken

Aufgrund der Absenzen durfte manch jüngerer Spieler die erste Trainingseinheit der Saison 2019/20 mit der ersten Mannschaft bestreiten. Unter ihnen der 18-jährige Lars Karrer. Dieser machte im Trainingsspiel sogleich auf sich aufmerksam, als er Pascal Schürpf von den Beinen holte. Dieser nahm es locker, gab Karrer einen aufmunternden Klaps auf den Rücken.

Ein neues und ein altes neues Gesicht beim FCL: Daniel Follonier (links) und Lars Karrer.

Ein neues und ein altes neues Gesicht beim FCL: Daniel Follonier (links) und Lars Karrer.

(Bild: sib)

Auch sonst war die Atmosphäre recht entspannt. Coach Thomas Häberli schaute sich die Einheiten jeweils mit stoischer Ruhe vom Seitenrand aus an. Die Kommandos gab Co-Trainer Manuel Klökler. Die Intensität ist sicherlich noch steigerungsfähig.

In einem Monat geht es los

Der Auftakt zog auch einige Fans an, die beim ersten Auftritt ihrer Lieblinge dabei sein wollten. Geduldig nahmen sich Schürpf, Zibung und Co. nach dem Training Zeit für Selfies und Autogramme.

Das erste Testspiel wird der FC Luzern bereits am 26. Juni gegen den FC Winterthur bestreiten. Nach weiteren Tests gegen Altach und Aarau warten am Uhrencup am 9. und 12. Juli (jeweils 20 Uhr in der Tissot-Arena in Biel) mit Crystal Palace und Eintracht Frankfurt zwei echte Gradmesser auf den FC Luzern, bevor am 20. oder 21. Juli der Saisonstart in der Super League erfolgt. In die Mission Europa-League-Qualifikation startet der FCL am 25. Juli.  

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