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Wegen Verband: FCL-Frauen durften keinen Eintritt verlangen
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Das Spiel der FCL-Frauen gab es am Donnerstag umsonst zu sehen. (Bild: Facebook FC Luzern Spitzenfussball Frauen)

Dank Kollekte konnten Ausfälle kompensiert werden Wegen Verband: FCL-Frauen durften keinen Eintritt verlangen

1 min Lesezeit 16.08.2019, 14:54 Uhr

Es war ein spektakuläres Match am Donnerstag im Krienser Kleinfeld zur NLA-Saisoneröffnung: 3:3 hiess es nach 90 Minuten. Nach 80 Minuten stand es noch 3:0 für die Luzernerinnen. Gut 1000 Zuschauer wohnten dem Spektaktel bei.

Eintritt musste man für dieses Spiel nicht bezahlen. Nicht etwa, weil der Heimklub dies so veranlasst hätte, sondern auf Wunsch des Verbands. Der Schweizerische Fussballverband (SFV) verbot es dem Verein sogar, Eintritt zu verlangen. «Wir ärgern uns sehr darüber», sagt Frauen-Sportchef Michael Lendi gegenüber «Watson». Dadurch seien wichtige Einnahmen verloren gegangen. Einnahmen, die sie dringend benötigen würden.

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Tatjana Haenni, Frauenfussball-Ressortleiterin beim SFV, erklärt den Hintergedanken des Entscheids. Ziel sei es gewesen, dadurch möglichst viele Leute ins Stadion zu locken und so den Frauenfussball zu bewerben.

Kurzfristige Kollekte organisiert

Lendi hingegen sagt, dadurch entstehe eher der Eindruck, Frauenfussball sei nichts wert, obwohl das Engagement der Spielerinnen mit jenem ihrer männlichen Pendansts vergleichbar sei. Viele Zuschauer seien irritiert gewesen über den Gratis-Eintritt. Resultat: Mit einer kurzfristigen Kollekte habe man die finanziellen Ausfälle kompensieren können.

Trotzdem heisst es von Seiten des SV, man versuche, in Zukunft einmal pro Monat ein NLA-Spiel intensiver zu promoten. Über die Eintrittspreise wolle man sich trotzdem nochmals Gedanken machen.

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