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Wegen Corona: Nik Hartmann bezeichnet Wanderer als «Tuble»
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Nennt das Problem beim Namen: Der Zuger TV-Moderator Nik Hartmann.

Zuger TV-Star regt sich in Interview auf Wegen Corona: Nik Hartmann bezeichnet Wanderer als «Tuble»

2 min Lesezeit 7 Kommentare 09.04.2020, 17:00 Uhr

Der Zuger TV-Moderator Nik Hartmann stört sich an Leuten, die trotz den Corona-Weisungen des Bundesrates in der Öffentlichkeit unterwegs sind. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund.

Der Zuger TV-Moderator Nik Hartmann ist in der Schweiz insbesondere für die Sendung «SRF bi de Lüt» bekannt, in der er als Wanderer während mehreren Folgen zusammen mit seinem Hund diverse Ecken unseres Landes bereist hat.

Doch für Leute, die aktuell trotz der Corona-Krise am Wandern sind, hat Hartmann absolut kein Verständnis. Seinem Ärger darüber verschaffte er in einem Interview mit dem «St. Galler Tagblatt» am Donnerstag Luft: «Das ist absolut dämlich, ich habe mich richtig aufgeregt», so Hartmann. Er richtet sich damit an Leute, die trotz den Weisungen des Bundesrates am letzten Wochenende zu hunderten unterwegs waren.

«Ich dachte mir: ‹Ihr seid Tuble›, also Sorry», nimmt Hartmann kein Blatt vor den Mund. Zumal so oder so alle Beizen geschlossen hätten. Wenn jeder denke «Wir gehen nur ein bisschen raus, dort hat es ja genug Platz«, dann funktioniere es nicht. Die ganze Situation zeige weiter auf, dass viele Menschen ein falsches Bild von Selbstbestimmung hätten. Aber auch über die vielen Velofahrer regt er sich auf: «Ja, das stört mich.» Trotzdem sei es fatal, wenn nun jeder «ein bisschen Polizist» spielen würde.

Dennoch glaubt Nik Hartmann in der herrschenden Situation auch gutes zu erkennen: «Ich habe den Eindruck, dass die Welt zusammengerückt ist und dass das Bewusstsein für Notsituationen grösser geworden ist», so der Zuger.

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7 Kommentare
  1. Franck, 18.04.2020, 15:18 Uhr

    Wanderer und Velofahrer als Tuble zu bezeichnen, finde ich eine bodenlose Frechheit. Warum soll man diese Freizeitbeschäftigung wegen der Coronakrise verbieten? Was ist mit den sinnlosen Töfffahrten? Durch unser Dorf (Durchfahrt zur Hulftegg) fahrten an schönen Wochenende Tausende von schweren Töffs… Lärm, Gestank, Unfälle und Klimabelastungs inbegriffen. Da lob ich mir die Wanderer und Velofahrer.

  2. Josef Josef Strässle, 17.04.2020, 21:08 Uhr

    ein Biker, welcher keine Kontakte hat, gefährdet weder sich noch andere. Nick Hartmann hat wahrscheinlich das typische Hundehalter-Syndrom: Nur Hundehalter, welche wenn möglich ihre Hunde nicht anleinen, gehören auf Wege.

  3. Hugo N., 12.04.2020, 15:15 Uhr

    Noch schlimmer sind Biker und Jogger. Laut einer topaktuellen Untersuchung verbreiten sie die Viren viel breiter und länger als die geforderten zwei Meter.
    Drum stoppt auch diese Egoisten und sagt ihnen dass auch sie zuhause bleiben sollen.
    Wie wir alle andern auch!

  4. Gabriela Bordier, 11.04.2020, 11:17 Uhr

    Ich verstehe diese extreme Aussage von Niklaus Hartmann nicht! Es haben nicht alle das Privileg, in einem Einfamilienhaus mit Garten zu wohnen, wo sie genügend Auslauf haben. Es gibt Familien, die leben in kleinen Wohnungen und eng aufeinander. In den Medien wird gewarnt vor zunehmender häuslicher Gewalt durch diese Umstände. Deshalb finde ich es sinnvoll, wenn die Eltern draussen etwas unternehmen mit ihren Kindern, immer mit der Voraussetzung, dass die Auflagen eingehalten werden. Mein Mann und ich bewegen uns täglich eine Stunde draussen, sei es mit Laufen oder Velofahren und das ist möglich, ohne sich in der Menge zu befinden. Da schadet man niemandem und wir tun etwas für unsere Gesundheit.

  5. M.Bilic, 10.04.2020, 08:28 Uhr

    Wenn jemand in der Schweiz Wanderer als Tuble bezeichnet ist die Lynchjustiz nicht weit. Er kann froh sein hat er nicht auch noch Trekkingschuhe Faserpelzpullover und das Halbtax-Abo beleidigt sonst wäre seine Karriere definitiv beendigt worden.

  6. paul, 10.04.2020, 08:22 Uhr

    oje! nicht jeder hat ein haus mit garten…… und ich muss mit dem velo zur arbeit …… alles bitte nicht gleich anklagen …. bei sich schauen und das beste geben. nicht immer auf andere zeigen. danke

  7. Evelyne Ineichen, 10.04.2020, 00:06 Uhr

    Ich weiss nicht lieber Nick Hartmann, ob sie da ein bisschen auf dem Irrweg sind. Man kann die Menschen nicht über Wochen ins Homeoffice stecken und in den arbeitsfreien Stunden auch noch in die Wohnung sperren. Es gibt viele Leute, denen fällt die Decke auf den Kopf und der einzige Halt ist im Moment, raus in die freie Natur. Es gibt auch viele Menschen die müssen sich aus gesundheitlichen Gründen viel bewegen. Stellen Sie sich Mal vor, es gibt sogar Leute die gehen gerne in die Berge wandern, OHNE dass die Bergbeizen offen haben. Ich habe jeweils ein grosses Highlight mit meinem Mann und den zwei Hunden und einem leicht gefüllten Rucksack unterwegs zu sein. Wir brauchen keine Menschenansammlungen in den Bergbeizen! Wir haben so viel Platz in der Schweiz in den Bergen, da müsste man ein bisschen Verständnis zeigen. Auch für die Einhaltung der Abstandsregeln findet sich Platz. Ich pflichte Ihnen jedoch vollumfänglich bei, dass ich auf den Wanderwegen mit den Bikern auch meine liebe Mühe habe. Erst recht in der jetzigen heiklen Situation. Auch ich muss jeweils wegen den Bikern auf die Seite springen und vor dem Atem der Biker flüchten. Diese könnte ich auch als „Duble“ betiteln. Hoffentlich begegnen wir uns einmal irgendwo in den schönen Schweizer Bergen, da können wir dann das Gespräch weiterführen. Schöne und befreiende Ostertage!

Die zentralplus Redaktion wünscht Dir einen schönen Tag!

Wir möchten einfach kurz Danke sagen. Danke, dass du zentralplus liest.