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Was tun ohne das Hotel Anker?

1 min Lesezeit 11.09.2014, 08:04 Uhr

Die Zukunft war unklar. Nach dem Verkauf ihrer Liegenschaft am Pilatusplatz musste sich die Volkshausgenossenschaft Luzern intensiv mit ihrem Inhalt beschäftigen. Resultat ist nun ein neuer Zweck: Die Förderung und Unterstützung regionaler Projekte und Institutionen im Sinne der Gründer der Genossenschaft.

Gut zwei Jahre ist es her, seit die Generalversammlung der Volkshausgenossenschaft Luzern beschlossen hat, ihre letzte Liegenschaft – das unter dem Namen Hotel Anker allgemein bekannte Volkshaus am Pilatusplatz – zu verkaufen. In der Folge musste sich die über hundertjährige Genossenschaft überlegen, welchen Zweck sie künftig erfüllen will. Denn der Betrieb einer Gaststätte mit Restaurant, Saal und Unterkunft, wie es die Statuten vorgesehen haben, war nicht mehr möglich. «Es standen alle Zukunftsszenarien zur Debatte, bis hin zur Auflösung der Genossenschaft», sagt Giorgio Pardini, Präsident der Volkshausgenossenschaft Luzern. «Der Wunsch nach einer Weiterführung der Tradition der Genossenschaft hat aber überwogen.»

Das Genossenschaftsvermögen ist in der Zwischenzeit nach Kriterien der Nachhaltigkeit angelegt. Der jährliche Gewinn daraus soll ab sofort Projekten und Institutionen zugute kommen, welche im Sinne der Grundwerte der Genossenschaft agieren. Diese können sich per Gesuch an die Volkshausgenossenschaft wenden. Bei der jährlich verfügbaren finanziellen Unterstützung werde es sich um einen Betrag im tieferen fünfstelligen Bereich handeln, je nach Verlauf der Wirtschaft. Pardini: «Wo wir können, stehen wir zusätzlich mit Know-how und Netzwerk zur Verfügung.»

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