FDP Luzern will Klassengrössen optimieren Warum werden die Schulklassen immer kleiner?

1 min Lesezeit 09.01.2018, 09:31 Uhr

Die Bildungskosten steigen in den nächsten Jahren weiter an, obwohl die Luzerner Regierung seit längerem versucht, das Kostenwachstum in den Griff zu bekommen. Gleichzeitig zeigen aktuelle Zahlen, dass die durchschnittliche Klassengrösse im Kanton Luzern sinkt. Diese Entwicklung wirft bei FDP-Kantonsrat Gaudenz Zemp Fragen auf, welche er per Vorstoss vom Regierungsrat beantwortet haben will.

Die Optimierung von Klassengrössen stellt für Gaudenz Zemp eine wirksame Methode dar, um das Kostenwachstum ohne Qualitätseinbusse zu bremsen.
Die Luzerner Regierung versuche seit Jahren, das Kostenwachstum an der Volksschule mittels verschiedener Massnahmen in den Griff zu bekommen. «Gemäss Aufgaben- und Finanzplan 2018-2021 wachsen die Kosten pro Schüler bis 2021 jährlich jedoch weiterhin um 1 Prozent. Gleichzeitig sinkt die durchschnittliche Klassengrösse im Kanton Luzern.»

Für die Regelklassen beträgt die Höchstzahl in der Sekundarschule I je nach Anforderungsniveau und Modell 20 bis 24 Lernende. Die durchschnittliche Klassengrösse im Kanton Luzern betrug im Schuljahr 2016/2017 in der Sekundarschule aber nur 17,3. Zudem sind die Klassengrössen trotz Konsolidierungsprogrammen in den letzten zehn Jahren leicht gesunken. Die durchschnittlichen 17,3-Klassen werden zudem je nach Modell noch auf die Anforderungsniveaus aufgeteilt, was dann zu nochmals kleineren Klassengrössen führt.

Diese Entwicklung wirft bei FDP-Kantonsrat Gaudenz Zemp aus Horw Fragen auf, welche er mittels Vorstoss vom Regierungsrat beantwortet haben will. Unter anderem will Gaudenz Zemp wissen, warum die Klassengrössen im Schnitt 20 Prozent unter der erlaubten Höchstzahl liegen und wie sie optimiert werden könnten. Gaudenz Zemp ist überzeugt: «Eine Optimierung der Klassengrössen wäre eine wirksame Methode, um das Kostenwachstum ohne Qualitätseinbussen zu bremsen».

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