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Walter Stierli zieht sich aus seiner Versicherungsfirma zurück
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Walter Stierli an einem Golfturnier zu gunsten des FC Luzern Nachwuchses. (Bild: freshfocus/ Martin Meienberger)

Franzosen steigen bei Krienser S & P Insurance ein Walter Stierli zieht sich aus seiner Versicherungsfirma zurück

2 min Lesezeit 21.10.2017, 12:35 Uhr

Der frühere FCL-Präsident Walter Stierli regelt sein unternehmerisches Erbe und verkauft einen Teil seiner Firma an den französischen Versicherungsbroker Verllingue. An seiner Stelle ergänzt der frühere Suva-Boss Ulrich Fricker die strategische Führung der Krienser Firma.

Vergangene Woche ist die S&P Insurance Group in Kriens eine Partnerschaft mit Verlingue, einem französischen Versicherungsmakler in Familienbesitz, eingegangen, wie das Luzerner Unternehmen in eine Mitteilung schreibt. Dabei hat Verlingue auch einen Aktienpaket an der S&P Insurance Group erworben. Wie gross das ist, wurde nicht kommuniziert.
 
Die S & P Insurance Group wurde in den 1990er Jahren von früheren Präsidenten des FC Luzern, Walter Stierli, gegründet und aufgebaut. Sie ist in der Deutschschweiz in der Versicherungs-­ und Vorsorgeberatung tätig und beschäftigt rund 50 Mitarbeiter. Auf der Kundeliste stehen nach eigenen Angaben  mehr als 700 nationale und internationale Unternehmen, private und öffentliche Institutionen, ausserdem 1000 private Einrichtungen und juristische Personen. Das vermittelte Prämienvolumen betrage rund 300 Millionen Schweizer Franken, heisst es im Communiqué.

Zugriff auf internationales Netzwerk

Stierli zeigt sich nun aus dem Verwaltungsrat seines Unternehmens zurück. Die Geschäftsleitung hatte er bereits an Mirko Stierli und Markus Thumiger übergeben. Wie gross seine Beteiligung an S & P bleibt, ist unbekannt. «Aber ich werde dem Unternehmen auch weiterhin als Berater zur Seite stehen», so Stierl Neu im Veraltungsrat nimmt Ulrich Fricker, der ehemalige Suva-Chef, Platz.
 
Mit diesem Schritt, will S & P Insurance das Wachstum beschleunigen und den Herausforderungen in der Branche «proaktiv begegnen», wie es in der Mitteilung heiss. Der bretonische Partner Verlingue ist nämlich WBN angeschlossen, dem weltweit viertgrössten Netzwerk von gewerblichen Versicherungsmaklern und Personalvorsorgeberatern.

Bretonen haben vergangenes Jahr in die Schweiz expandiert

 Verlingue seinerseits, hatte bereits im Vorjahr in der Schweiz investiert und die Zürcher Maklerfirma Advantis übernommen. Advantis ist ein wenig kleiner als S & P.
 
Verlingue seinerseits ist ein 85 Jahre altes französisches Familienunternehmen mit Hauptgeschäftssitz in der Bretagne. Die Gruppe beschäftigt 900 Mitarbeiter an 17 Standorten in Frankreich, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich. Ihre Kundendatenbank umfasst nach eigenen Angaben 2000 Unternehmen. Das Gesamtprämienvolumen wird auf 1700 Millionen Euro beziffert.

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