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Waldstock 2018: Von Tropical Soul bis Balkan-Beats
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Waldstock: Gute Musik, gute Leute und gute Stimmung garantiert.

Breites Programm in Steinhausen Waldstock 2018: Von Tropical Soul bis Balkan-Beats

3 min Lesezeit 02.07.2018, 17:09 Uhr

Vom 2. bis 4. August steht in Steinhausen wieder das Waldstock-Open Air auf dem Programm. Auch bei der aktuellen Austragung stehen Künstler aus allen Herren Länder auf der Bühne. Doch auch die lokale Komponente kommt nicht zu kurz.

Das Waldstock-Open Air in Steinhausen steht für viel Abwechslung und zahlriche Geheimtipps. Bei der diesjährigen Austragung vom 2. bis 4. August ist dies nicht anders, wie das Programm beweist.

Donnerstag

Den Anfang macht Jpson. Der Südafrikaner ist passionierter Surfer – und genau so klingt auch seine Musik: Reggae, der nach Wind und Wellen klingt. Anschliessend folgt mit Renato Kaiser ein bekannter Name. Der Spoken-Word-Künstler, Comedian, Satiriker und Autor wird in seiner Rolle als «Kommentarspalter» auftreten.

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Weiter geht es mit Natalia Doco. Die in Frankreich lebende Argentinierin ist Singer-Songwriterin, die einen in die Argentinischen Anden versetzt. Bei den Kurzfilmen dreht es sich dieses Jahr um einen Schachenthusiasten, eine ausserirdische Kartoffel, die Zahnfee und WC-Papier. Geschlossen wir der Donnerstag durch Nadamas. Die Franzosen sind irgendwo zwischen Ska und Ragga anzusiedeln. Stillstehen wird da kaum möglich sein.

Freitag

Den Freitag eröffnen die Hinterwäldler. Dreistimmig singend, unter anderem mit Banjo ausgestattet, bringen sie urchigen Folk und Country auf Mundart nach Steinhausen. Gespannt sein darf man auf «Project A – Too Cute for Business». Denn was einen dabei erwartet, wird noch nicht verraten.

Ab 19 Uhr lädt das Schweizer Duo E1nz! ins le Bistro ein, wo es Artistik mit Swing und Komik kombiniert, bevor es ab 20 Uhr wieder mit reiner Musik weitergeht: Das Schweizer World-Music-Duo Šuma Čovjek kombiniert verschiedenste Sprachen und Einflüsse in seine von Balkan-Beats geprägte Musik.

Weiter geht es mit dem Film «Kleine Wunder in Athen» über Herkunft und Assimilation in Griechenland. Ab 23.30 Uhr gibt es dann ein Heimspiel für Lokalmatador Weibello und seine Gang. Der Zuger Sprungfeder-Gewinner von 2016 wird das Publikum mit energiegeladenem Hip Hop in seinen Bann ziehen. Abgerundet wird der Freitag durch El Flecha Negra. Die Musiker aus Chile, Deutschland, Peru und Spanien verbinden traditionelle Stile wie Cumbia und Reggae mit Mestizo und Peruanischen Chicha Sounds.

Samstag

Der Samstag geht nach dem Kindernachmittag inklusive Postenlauf mit The Return of Margrit Garlic so richtig los. Die Zuger Hausband des Waldstocks muss man wohl nicht weiter vorstellen. Im Anschluss daran hat der Italo-Kanadier Akim seinen Auftritt. Mit Gitarre und Harmonika bestückt, entführt er die Hörer auf eine Segelreise durch die Weltmeere.

Ab 17 Uhr bilden Papa Dada den Abschluss für die kleinsten Gäste des Waldstocks, bevor Ezza übernehmen. Der Desert-Blues des französisch-algerisch-nigrischen Trios verspricht viel Wüstensonne und Fernweh. Gefolgt werden Ezza von Trampeltier of Love. Eine nach eigenen Angaben «eher nicht ganz berechenbare, total hippe Quasi-Band aus Bern und Luzern, unter anderem mit Autor, Filme- und Theatermacher Matto Kämpf.

Nach der kurzfristigen Absage von More Like Trees springen Holly Holden y Su Banda ein. Das britische Trio bezeichnet ihre Musik als «Tropical Soul». Weiter geht es mit dem Film «Eddie the Eagle» nach der wahren Geschichte des kultigen britischen Skispringers Michael Edwards, der an den Olympischen Spielen in Calgary teilnahm.

Von Grossbritannien nach Irland – mit Irish Folk von Uncle Bard & the Dirty Bastards – und das aus Italien. Wer braucht da noch die Dropkick Murphys? Den Abschluss des Waldstocks anno 2018 bilden Otto Normal. Die Freiburger bieten den Festival-Besuchern, die bis zum Schluss bleiben, eine Synergie aus Pop und Rap.

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