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Wahlen: Stadtluzerner FDP streckt wiederum die Fühler aus
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Spannen in der Stadt Luzern die CVP (Andrea Gmür, links), die FDP (Fabian Reinhard, Mitte) und die SVP (Dieter Haller, rechts) zusammen? (Bildmontage: zentralplus)

Listenverbindung mit CVP und SVP im Visier Wahlen: Stadtluzerner FDP streckt wiederum die Fühler aus

2 min Lesezeit 08.01.2019, 16:33 Uhr

Die FDP Stadt Luzern möchte für die Kantonsratswahlen Ende März eine Listenverbindung mit CVP und SVP eingehen. Was vor vier Jahren gescheitert ist, soll diesmal klappen – wenn die CVP nicht wieder einen anderen Weg geht

Der Vorstand der Stadtluzerner FDP empfiehlt der Parteiversammlung eine Listenverbindung zwischen den bürgerlichen Parteien FDP, CVP und SVP. Der bürgerliche Schulterschluss bei den kantonalen Wahlen vom 31. März 2019 soll helfen, die Kräfte zu bündeln, wie die FDP mitteilt.

Für die FDP handelt es sich bei den Listenverbindungen primär um eine arithmetische Angelegenheit. «Stimmen von bürgerlichen Wählerinnen und Wählern sollten, wenn immer möglich, bürgerlichen Parteien zukommen», schreibt die Partei. Die Basis der FDP entscheidet an der Versammlung am 15. Januar über den Vorschlag, der vom Vorstand einstimmig genehmigt wurde.

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Bereits bei den kantonalen Wahlen vor vier Jahren suchte die städtische FDP die Annäherung an SVP und CVP. Während das bei der SVP gut ankam, zeigte die CVP Berührungsängste gegenüber einer Kooperation mit der SVP. Die CVP der Stadt Luzern ging damals letztendlich eine Listenverbindung mit der BDP ein.

CVP hält Karten bedeckt

Und diesmal? «Wir prüfen zurzeit diverse Optionen», sagt Andrea Gmür, Präsidentin der städtischen CVP, gegenüber der «Luzerner Zeitung». Man führe Gespräche, denn für ihre Partei stehen derzeit beide Wege – ein Zusammengehen mit FDP und SVP sowie eine Listenverbindung mit BDP und EVP – zur Auswahl. Die CVP hält ihre Parteiversammlung diesen Donnerstag ab.

Auch bei der SVP steht der Entscheid noch aus, er wird nächste Woche gefällt. Eine gemeinsame bürgerliche Liste sei aber sehr wahrscheinlich, sagt Präsident und Kantonsrat Dieter Haller zur LZ.

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