Vor den Fasnachtsferien: Gäste stornieren Betten in Sörenberg
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Die schwarzen Pisten am Rothorn blieben bisher geschlossen. (Bild: Pixabay)

Noch keine Entscheidung zu Skigebieten Vor den Fasnachtsferien: Gäste stornieren Betten in Sörenberg

2 min Lesezeit 30.01.2021, 09:25 Uhr

Die Luzerner Regierung stellte in Aussicht, dass sie bis Mitte Januar entscheiden will, wie es mit den Luzerner Skigebieten weitergeht. Weil sich dieser Entscheid verzögert, sind die Gäste verunsichert.

Die Lifte starteten in Luzern bekanntlich am 8. Januar und damit später als in den Nachbarkantonen. Zudem gelten Einschränkungen der Betriebszeiten und der Pisten, die befahren werden dürfen (zentralplus berichtete). Im Zuge der dritten Januar-Woche wollte die Regierung Luzerns entschieden haben, wie es nach dem 7. Februar weitergeht. Doch dieser Entscheid ist weiterhin hängig.

Die «Luzerner Zeitung» hat in Sörenberg nachgefragt, wo nicht nur die Verantwortlichen allmählich die Geduld verlieren. «Wir fühlen uns von der Luzerner Regierung vergessen», sagt Carolina Rüegg, Direktorin von Sörenberg Tourismus. Seit Tagen vertröste man die Gäste, doch diese stornierten ihre Buchungen für die nächsten Wochen. Dies, ausgerechnet vor den Sportferien, die mancherorts schon nächste Woche beginnen – oder wie in Luzern, in der Woche darauf.

Gesundheitsdirektion will nächste Woche informieren

Während man in Sörenberg zudem darauf hinweist, dass bisher kein einziger Skifahrer aus dem Ort seit der Eröffnung am 8. Januar ins Kantonsspital Luzern eingeliefert werden musste, stellt man beim Kanton eine Entscheidung für kommenden Dienstag in Aussicht. «Voraussichtlich» werde man dann Mitte nächster Woche über das weitere Vorgehen informieren.

Gesundheitsdirektor Guido Graf hatte die Spezial-Regeln für die Luzerner Skigebiete mit der angespannten Situation in den Spitälern begründet (zentralplus berichtete). Vor allem betonte er die Aufgabe des Luzerner Kantonsspitals als Zentrumsspital. Zudem weist das Entlebuch regelmässig die höchsten Corona-Fallzahlen im Kanton Luzern auf (zentralplus berichtete).

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