«Von Nachwuchsproblemen kann keine Rede sein»

2 min Lesezeit 29.05.2015, 15:31 Uhr

Yannick Gauch, Nationalratskandidat der JUSO, kritisiert die Pauschalisierung des Nachwuchsproblem in Luzerner Jungparteien durch die Autorin Julia Bachmann.

Leserbrief zum PolitBlog: «Politik? – Nein, danke: Das Nachwuchsproblem der Luzerner Jungparteien.»

Die JUSO Stadt Luzern betreibt seit Jahren eine aktive Mitglieder-Akquise und eine zeitintensive Mitglieder-Betreuung – was sich in reinen Zahlen ausdrückt lässt.

Andere Jungparteien in der Stadt Luzern können – wie von Julia Bachmann geschrieben – kaum merklich einen MitgliederInnen-Zuwachs verzeichnen. Dank ihrer Politik und ihren Themenfeldern, kann die JUSO Stadt Luzern auf eine Basis von über 220 engagierten Genossinnen und Genossen zurück greifen – Tendenz steigend. Somit ist die JUSO klar die grösste Jungpartei in der Stadt Luzern, von Nachwuchsproblemen kann bei uns keine Rede sein.

Wenn Julia Bachmann von der Jungfreisinnigen Partei von einem Nachwuchsproblem spricht, sollte sie sich hierbei in Acht nehmen im Namen aller Jungparteien zu sprechen. Dass die Jungfreisinnigen keinen Nachwuchs zu verzeichnen haben, liegt in erster Linie an ihrem politischen Programm. Wer meint mit einer «Kapellbrückenbilder-Initiative» einen Draht zur jungen Bevölkerung aufbauen zu können, beweist wenig Verständnis und Feingefühl für die Probleme und Anliegen junger Menschen. Kaum zu glauben, dass eine Jungpartei auf die abstruse Idee kommt, dass die Brückenbilder-Thematik die dringendste ist, die den jungen Menschen unter den Nägeln brennt.

Nicht zuletzt ist diese Politik der bürgerlichen Jungparteien der Grund, weshalb nur die JUSO und die Jungen Grünen, mit je einem Mitglied im Grossstadtrat vertreten sind.

Yannick Gauch, Nationalratskandidat JUSO, ehemaliger Präsident der JUSO Stadt Luzern

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