Von den Engelbergern könnte Kriens in Sachen Schneeräumung lernen
  • Regionales Leben
Die Engelberger wissen, wie man mit viel Schnee umgeht. (Bild: Facebook/Engelberg Titlis)

Tipps von den Profis Von den Engelbergern könnte Kriens in Sachen Schneeräumung lernen

2 min Lesezeit 23.01.2021, 15:05 Uhr

Die Schneeräumung in Kriens ist bereits zum Politikum geworden. Abhilfe könnte vielleicht die Gemeinde Engelberg schaffen: Sie bietet neuerdings einen Workshop an, um die eigenen Erfahrungen mit den Winterdienst-Mitarbeitern aus dem «Unterland» zu teilen.

Da schneit es in der Zentralschweiz für einmal so richtig und schon muss sich der Einwohnerrat von Kriens mit der Schneeräumung beschäftigen. Denn die Bevölkerung ärgerte sich darüber, dass Strassen zwar geräumt wurden, die Trottoirs aber weiss und vereist blieben. Die SP hat deswegen einen Vorstoss eingereicht (zentralplus berichtete).

Eine Lösung könnte nun die Gemeinde Engelberg liefern. Sie hat sich in einem Facebook-Post an die «Winterdienstmitarbeiter aus dem ‹Unterland›» gewandt. «Die riesigen Schneemengen von Mitte Januar haben zu einem #flockdown geführt und den öffentlichen Verkehr bei euch zeitweise komplett zum Erliegen gebracht», heisst es dort.

Gratis-Kurs für «Unterländer»

Viel Schnee ist den Engelbergern bestens bekannt. Aktuell habe man im Ort rund einen Meter davon, heisst es. «Das mehrheitlich gen Norden ausgerichtete Skigebiet ist äusserst schneesicher und unsere Winterdienst- und Pistenmitarbeiter haben in den letzten Jahrzehnten alle Finessen gelernt, mit denen man den Schneemassen Herr werden kann.»

Dieses Wissen wollen die Engelberger nun mit den «Unterländern» teilen. Am 9. Februar geben deshalb Winterdienst-Chef Sepp Häcki und sein Team Interessierten theoretische und praktische Tipps, wie man gegen die Schneemengen ankommt. «Damit ihr für den nächsten Schnee gewappnet seid», so die Begründung. Der Kurs ist kostenlos. Winterdienst-Mitarbeiter, die daran teilnehmen möchten, können sich per Mail anmelden. Sollten sich auch Krienser melden, könnte es beim nächsten Flockdown schon etwas anders aussehen auf den Trottoirs.

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