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Von Beziehungsgeflechten und menschlichen Abgründen
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  • Rezension
Das Buch «Lauerzersee» von Silvia Götschi. (Bild: zvg)

Neues Buch von Silvia Götschi Von Beziehungsgeflechten und menschlichen Abgründen

3 min Lesezeit 29.05.2020, 18:30 Uhr

Valérie Lehmann ermittelt in ihrem sechsten Fall. Im Krimi «Lauerzersee» von Silvia Götschi klärt sie ein brutales Verbrechen auf und taucht in die Tiefen der menschlichen Psyche ein. Die Autorin vereint dabei Mythen und Legenden mit Hochspannung.

Eine bewusstlose Frau, ein verschwundenes Baby und eine geheimnisvolle Sekte. Nach «Itlimoos» und «Einsiedeln» setzt Silvia Götschi ihre Krimireihe mit «Lauerzersee» fort.

Dieses Mal ermittelt Valérie Lehmann zwischen Rigi- und Mythenmassiv. Auf der Insel Schwanau wird eine verletzte Frau von einem Liebespaar entdeckt. Als die totgeglaubte Frau ins Spital gebracht wird, stellt sich heraus, dass sie erst vor kurzem entbunden hat. Vom Neugeborenen fehlt jedoch jede Spur. Und plötzlich haben wir es mit einem ungeklärten Mord zu tun.

Mysteriöse (In)sekten

Ein Tattoo in Form einer Ameise gibt den entscheidenden Hinweis und führt die Schwyzer Kriminalpolizei in die Tiefen einer Sekte. Handelt es sich bei dem Mord um ein Menschenopfer oder mussten die Frau und ihr Kind verschwinden, weil sie zu viel wusste?

Valérie Lehmann steht vor vielen ungelösten Rätseln. Deren Spur führt sie zu einer Glaubensgemeinschaft, die ganz in der Nähe ihr Unwesen treibt. «Die Insel im Lauerzersee war eine wunderbare Kulisse für meine Fantasie. Vieles, was ich beschrieben habe, existiert eins zu eins», schreibt Götschi.

Und so erzählt sie von unheimlichen Dingen, die auf der Insel und in deren Umgebung geschehen.

Alles anders als erwartet

Der Roman regt zum Werweissen an. Während der ganzen Geschichte, die sich auf 336 Seiten abspielt, möchte man den haarsträubenden Verbrechen auf den Grund gehen. Doch wenn man glaubt, den Fall durchschaut zu haben, kommt alles ganz anders.

Die von Götschi geschaffene Ermittlerin Valérie Lehmann zeigt sich auch in «Lauerzersee» unermüdlich und mit enormem Tatendrang. Denn die Autorin lässt die persönliche Vergangenheit der Protagonistin geschickt in den Roman einfliessen.

Silvia Götschi schafft es, aus dem Buch mehr als nur einen unterhaltsamen Krimi zu machen. Sie verwebt regionale Geschichten, Traditionen und menschliche Beziehungen in «Lauerzersee» und bietet somit absolute Hochspannung für die Leserinnen.

Unablässige Schaffenskraft

Es scheint, als hätte die Autorin mit der Ermittlerin Valérie Lehmann etwas gemeinsam. Nämlich die unglaubliche Tatkraft in ihrem Schaffen. Wie wir es von Silvia Götschi gewohnt sind, lässt sie ihre Leserschaft nicht lange warten und hat bereits weitere Krimis in Arbeit. Ab dem 23. November 2020 ist Privatdetektiv Max von Wirth wieder unterwegs und ermittelt im Roman «Interlaken».

Der Kriminalroman «Lauerzersee» von Silvia Götschi ist ab dem 29. Juni 2020 in allen Buchhandlungen oder direkt beim Emons Verlag erhältlich.

Voraussichtlich findet am 22. Juni 2020 in der Bibliothek Regensdorf und am 24. September 2020 in der Kulturhalle Rothenburg eine szenische Lesung statt.

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