Von 50 Rappen bis 3200 Franken: Der Dekoverkauf von Globus zieht
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Sinnlicht-Geschäftsführer Heinz Marti in einer der fünf Hallen, in denen die Deko von Globus zum Verkauf angeboten wird. (Bild: ain)

Nächste Woche gibt es noch eine Gelegenheit Von 50 Rappen bis 3200 Franken: Der Dekoverkauf von Globus zieht

3 min Lesezeit 25.07.2020, 14:30 Uhr

150 Paletten mit Waren verschiedener Art hat Globus angeliefert – und auf dem Firmengelände von «Sinnlicht» in Luzern wird die Deko zum Verkauf angeboten. Das Interesse am ersten Publikumstag war ziemlich gross.

Es ist elf Uhr. Eigentlich Türöffnung an der Industriestrasse. Der Türsteher hat ein kleines Gerät in der Hand und klickt und klickt und klickt bei jeder Person, die das Gelände von Sinnlicht betritt. 250 Personen, so steht’s auf einem Schild beim Eingang geschrieben, dürfen sich maximal in den fünf Verkaufshallen aufhalten. 102 sind es da bereits.

Heinz Marti ist ein gefragter Mann. Seine fleissigen Helferinnen und Helfer benötigen ihn immer wieder als Ansprechsperson, bis sich alles eingespielt hat. Es geht um den alljährlichen Dekoverkauf der Warenhauskette Globus.

An diesem Samstag dürfen sich heuer auch zum ersten Mal Herr und Frau Luzerner ihre Wünsche erfüllen. Am nächsten Freitag bietet sich die zweite und letzte Gelegenheit (zwischen 10 und 21 Uhr). «Entgegen der Ankündigung auf unserem Plakat dürfen wir am 1. August, unserem Nationalfeiertag, nichts verkaufen», bedauert Marti.

Exklusiver Kreis war überschaubar

Am Vorabend machte ein exklusiver Kreis den Auftakt zum Dekoverkauf. Für 1’000 Franken musste man sich ein Ticket erwerben und bekam in dieser Höhe einen Einkaufsgutschein und einen Apéro riche serviert (zentralplus berichtete).

«Der grosse Verkaufstisch aus Holz ist mit 3200 Franken das teuerste Teil.»

Heinz Marti, Geschäftsführer von Sinnlicht

Der Kreis der Gäste war zwar ein exklusiver, in seiner Anzahl aber doch ein überschaubarer. «14 Personen waren es total, 8 davon zahlende Gäste», sagt Marti.

Und er kann jene potenziellen Kunden beruhigen, die vielleicht befürchteten, die besten Stücke seien deshalb schon verkauft: «Am Freitag waren die Grosskunden an der Reihe, die nicht 20 Weihnachtskugeln kaufen, sondern in grösseren Dimensionen. Es ging um Open-Air-Veranstalter, die sich für Blechschilder interessierten, oder Gastro-Ketten, die ihre Weihnachtsdeko auffrischen wollten.»

Ein vielleicht einmaliges Erlebnis

150 Paletten seien angeliefert worden, sagt Marti. «Die Verkaufsgegenstände wurden von den Globus-Mitarbeitenden in den fünf Hallen schön zum Verkauf drapiert.»

Wer mit dem kleinen Portemonnaie unterwegs ist, kann sich schon mit Waren ab 50 Rappen eindecken. Wer den dicken Geldbeutel dabei hat, kann ein hübsches Sümmchen liegen lassen. «Der grosse Verkaufstisch aus Holz ist mit 3’200 Franken das teuerste Teil», weiss Marti.

Dass der alljährliche Dekoverkauf der Warenhauskette heuer bei ihm stattfindet, ist der Corona-Krise geschuldet. Viele Veranstaltungen, die auf seinem Firmengelände geplant waren, mussten abgesagt werden. «Bei Globus haben wir wohl grad im richtigen Moment angerufen», mutmasst Marti. «Vielleicht bekamen wir den Zuschlag, weil wir den Event schon vor Jahren durchführen durften.»

Auf jeden Fall sei es ein einmaliges Erlebnis in der Stadt Luzern, rührt er schon mal die Werbetrommel für den letzten Freitag im Juli.

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