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Vierjähriger Bub stirbt nach Bade-Unfall
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Das 2012 eröffnete Luzerner Hallenbad Allmend. (Bild: PD)

Tragischer Vorfall im Luzerner Hallenbad Vierjähriger Bub stirbt nach Bade-Unfall

2 min Lesezeit 12.10.2016, 07:34 Uhr

Im Hallenbad auf der Allmend ist letztes Wochenende ein kleiner Bub im Wasser verunfallt. Der Vierjährige konnte zunächst gerettet und reanimiert werden. Nun ist er am Mittwoch-Morgen im Spital gestorben.

Im Luzerner Hallenbad auf der Allmend ereignete sich am letzten Sonntag ein tragischer Badeunfall: Ein vierjähriges Kind ist unbeaufsichtigt ins Lernschwimmbecken gesprungen und daraufhin mehrere Minuten unter Wasser gewesen. Der Vater, der mit zwei Kindern im Hallenbad war, bemerkte den Unfall zunächst nicht.

Dann ist alles schnell gegangen: Der Vater suchte nach dem Kind, ein Bademeister entdeckte den Vorfall – daraufhin wurde das im Wasser treibende Kind geborgen und sofort reanimiert. Ein Krankenwagen brachte den Bub ins Spital. Trotzdem ist der Bub nun an den Folgen des Unfalls am Mittwochmorgen gestorben, wie die Luzerner Polizei am Mittwochmittag mitgeteilt hat. Zur Betreuung der Angehörigen wurde die Notfallseelsorge aufgeboten.

Vor ein paar Monaten filmte ein Mann im Luzerner Hallenbad Allmend eine Frau beim Umziehen.

Das Hallenbad auf der Luzerner Allmend, direkt neben dem FCL-Stadion.

(Bild: zvg)

Staatsanwaltschaft ermittelt

An der Unfallstelle ist das Wasser in diesem Becken 125 Zentimeter tief. Beim Unfall waren zwei Bademeister vor Ort. Obwohl der Einsatz schnell verlief, wollen die Hallenbadbetreiber nun prüfen, wie man die Abläufe noch optimieren kann. Der Grund und die genauen Umstände des Unfalls – auch wieso das Kind erst nach einigen Minuten entdeckt wurde – wird momentan ermittelt. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Luzern.

Die Polizei war am Sonntag vor Ort, um das Hallenbad zu räumen, weil man den vielen Familien den Anblick ersparen wollte. Zu diesem Zeitpunkt waren rund 150 Besucher Anwesend. Laut «20 Minuten» sind im Luzerner Hallenbad 40 Unterwasserkameras installiert, um solche tragischen Unfälle möglichst schnell zu entdecken. Jedoch bisher nur im Schwimmbecken und nicht im Lernbecken, wo der 4-Jährige am Sonntag verunfallte. Sobald die Technik besser ist ist, soll sie auch in den Nichtschwimmerbecken zum Einsatz kommen.

Es handelt sich um den ersten tödlichen Badeunfall in der viereinhalbjährigen Geschichte des Hallenbads in Luzern.

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