Jetzt Community-Mitglied werden und profitieren!
News

Cham: Volksabstimmung im Frühjahr 2019 Vier Einwendungen gegen Projekt Kantonsschule Ennetsee

2 min Lesezeit 27.08.2018, 18:31 Uhr

Bei der Einwohnergemeinde Cham sind zum Planungsdossier zur Umzonung des Standortes All-mendhof/Röhrliberg für eine künftige Kantonsschule Ennetsee fristgerecht vier Einwendungen ein-gegangen. Sie werden nun geprüft und mit den Einwendenden diskutiert.

Das Planungsdossier zur Umzonung des Standortes Allmendhof/Röhrliberg in Cham für eine künftige Kantonsschule Ennetsee wurde bis zum 20. August 2018 öffentlich in der Gemeindeverwaltung aufgelegt und war auch auf der Gemeindewebseite einsehbar. Innert der gesetzlichen Frist haben ein Verein sowie drei Privatpersonen Einwendungsschreiben zuhanden des Gemeinderats eingereicht. Diese zeigen Bedenken sowohl im Zusammenhang mit der Umzonung als auch mit dem geplanten Standortbeitrag auf, wie die Gemeinde Cham am Montag mitgeteilt hat.

Urnenabstimmung im Frühjahr 2019

Unterstütze Zentralplus

Der Gemeinderat möchte sich Zeit nehmen, um die Einwendungen zu prüfen und allfällige Lösungen mit deren Verfassern zu finden. Deshalb soll die Abstimmung über die Umzonung der Kantonsschule Ennetsee definitiv nicht, wie ursprünglich angestrebt, im kommenden November stattfinden. Somit wird das Chamer Stimmvolk im Frühjahr 2019 über das Geschäft entscheiden. In der entsprechenden Abstimmungsbroschüre sollen dann alle eingegangenen und nicht bereinigten Einwendungen transparent ausgewiesen und durch die Gemeinde kommentiert werden. Zudem werde es vor der Abstimmung einen öffentlichen Informationsanlass geben.

 

Neben dem Umzonungsbegehren wird die Bevölkerung über den Standortbeitrag von 20 Millionen Schweizer Franken entscheiden, den der Gemeinderat aufgrund der wirtschaftlichen und bildungspolitischen Bedeutung einer Kantonsschule in Cham leisten möchte. «Bildung ist eines unserer höchsten Güter. Mit einer Kantonsschule Ennetsee schaffen wir einen hohen wirtschaftlichen und bildungspolitischen Standortvorteil. Gleichzeitig erhalten wir rund vier Millionen Schweizer Franken als Grundstückgewinnsteuereinnahme vollumfänglich in die Gemeindekasse. Dies alles schafft einen enormen Mehrwert», betont Gemeindepräsident Georges Helfenstein.

Deine Meinung ist gefragt!

Um kommentieren zu können, musst Du auf zentralplus eingeloggt sein. Bitte logge dich ein oder registriere dich jetzt und profitiere von den Vorteilen für z+ Community Mitglieder.

Deine Meinung ist gefragt!

0 Kommentare