Viel Schnee in den Bergen – im Flachland regnet’s bald
  • Regionales Leben
Noch schneit es in der Stadt Luzern, doch die weisse Pracht droht zu Matsch zu werden. (Bild: (Webcam: Lucerne Tourismus))

Der Januar verabschiedet sich garstig Viel Schnee in den Bergen – im Flachland regnet’s bald

2 min Lesezeit 27.01.2021, 11:36 Uhr

Frau Holle schüttet ihre Kissen aus. Während in den Bergen mit massivem Neuschnee zu rechnen ist, weicht die weisse Pracht in Luzern und Zug wohl bald dem Matsch. Die Aussichten aufs Wochenende sind oben wie unten ebenso trüb.

Schon wieder schneit es bis in tiefen Lagen. Der fallende Schnee bleibt am Mittwochvormittag auf den Dächern in der Region liegen. Auch für die weiteren Tage bis zum Wochenende sind Niederschläge angekündigt.

Allerdings wird es im Flachland eher regnerisch statt schneereich: Die Meteorologen von «Meteonews» rechnen damit, dass die Schneefallgrenze im Verlauf des Mittwochs allmählich auf 1000 Meter ansteigt. In windgeschützten Alpentälern kann es aber durchaus noch länger schneien. Die Temperaturen bewegen sich zwischen -3 und 4 Grad Celsius. Vierorts wird der Schnee dem Matsch weichen.

Eine Schlechtwetterfront jagt die nächste

Am Donnerstag ist mit einer Warmfront zu rechnen, die Temperaturen bis 8 Grad im Flachland mit sich bringt. Die Luft bleibt sehr feucht, mit kräftigem Regen ist zu rechnen. Am Nachmittag steigt die Schneefallgrenze bis auf 1900 Meter und auch in den Bergen fällt der Niederschlag oft in Form von Regen. So dürfte auch auf dem Pilatus die Temperatur im Verlauf des Tages knapp über den Gefrierpunkt klettern.

Mit einer neuen Front am Freitag fällt der Schnee dann im Tagesverlauf zwar wieder bis weiter nach unten, sonst ändert sich wenig: Es bleibt stürmisch und nass. Im Verlaufe des Samstags sinkt dann die Schneefallgrenze wieder gegen 1000 Meter.

Kein Wochenende für Wintersportler

Oberhalb von 2000 Metern kann die Neuschneemenge bis zum Wochenende zwischen 100 und 230 Zentimeter betragen. Die Lawinensituation dürfte sich, begünstigt durch die enormen Schneemengen, die wechselnde Temperatur und windbedingte Verfrachtungen, stark verschärfen.

Wintersportler und -Wanderer, die auf ähnlich sonniges Wetter gehofft haben, wie an den vergangenen Wochenenden, werden enttäuscht sein: Das Wetter dürfte mindestens bis Anfang nächster Woche garstig bleiben.

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