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Verwirrung um Polizei-Einsatzkosten

1 min Lesezeit 23.07.2014, 07:07 Uhr

Veranstaltungen müssen einen Kostenanteil der Einsätze der Luzerner Polizei übernehmen. So auch das Blue Balls Festival. Allerdings gibt sich der Kanton bei Fragen dazu eher zugeknöpft. 

 

Dem Blue-Balls-Festival werden in diesem Jahr erstmals in seiner über 20-jährigen Geschichte die Kosten für den Polizeieinsatz in Rechnung gestellt. Dies Aufgrund von Einsatzerfahrungen aus dem Jahr 2013, wie die Polizei dem Festivaldirektor Urs Leierer schriftlich mitteilt.

Das Blue Balls Festival ist laut Kurt Graf, Kommunikationschef bei der Polizei, nicht der einzige Veranstalter, der neu zur Kasse gebeten wird. Offenbar geben allerdings weder Graf noch Reto Ruhstaller, Jurist beim Rechtsdienst des Justiz- und Sicherheitsdepartements, gegenüber der Neuen Luzerner Zeitung bekannt, um welche Veranstalter es sich dabei handelt und um wie viele. «Eine Liste sämtlicher Veranstaltungen, die Kostenersatz zu leisten haben oder hatten, können wir Ihnen leider nicht liefern», teilen sie mit. «Das entsprechende Konzept ist ein internes Arbeitspapier zur Festlegung einer gewissen Praxis betreffend Kostenersatz für Polizeieinsätze bei Veranstaltungen, das nicht öffentlich ist.»

 

 

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