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1er-Bus: Verkehrsverbund plant Massnahmen
  • Gesellschaft
Die Linie 1 verursacht derzeit zu viel Ärger.

FDP fordert Stadtrat zum Handeln auf 1er-Bus: Verkehrsverbund plant Massnahmen

2 min Lesezeit 5 Kommentare 20.01.2020, 14:53 Uhr

Die häufigen Verspätungen der verlängerten Linie 1 seit dem Fahrplanwechsel haben die Politik auf den Plan gerufen. Und auch beim Verkehrsverbund ist man aktiv geworden.

Die täglichen Verspätungen der verlängerten VBL-Linie 1 bis nach Ebikon Fildern haben seit dem Fahrplanwechsel vom Dezember für viel Ärger bei den Passagieren gesorgt. Zahlreiche Kommentare und Leserbriefe von wütenden VBL-Kunden waren seither in den Medien zu lesen.

Neben überfüllten 1er-Bussen, weil die Linien 22 und 23 nur noch bis Bahnhof Ebikon fahren, wird insbesondere beklagt, dass die Anschlüsse am Bahnhof Ebikon nicht gewährleistet seien, was mitunter zu ungemütlichen Situationen führe (zentralplus berichtete).

Verkehrsverbund arbeitet an Massnahmen

Das hat auch die Politik auf den Plan gerufen. Im Grossstadtrat hat FDP-Parlamentarierin Sonja Döbeli Stirnemann ein entsprechendes Postulat eingereicht. Sie fordert den Stadtrat auf, beim Verkehrsverbund darauf hinzuwirken, dass auf der Linie 1 auf Stadtgebiet wieder die Kapazität und Qualität hergestellt werden kann, wie sie vor dem Fahrplanwechsel existierte.

Vom jüngsten Vorstoss hat man beim Verkehrsverbund Luzern noch keine Kenntnis, wie Mediensprecher Romeo Degiacomi auf Anfrage sagt. Man sei aber so oder so unabhängig davon aktiv geworden und dabei, zusammen mit den VBL Massnahmen zu erarbeiten, um die Situation zu entschärfen.

Um welche Massnahmen es sich genau handelt, will Degiacomi aufgrund des laufenden Prozesses noch nicht sagen. Ebensowenig, wann sie in Kraft treten. Man wolle aber noch diese Woche informieren.

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5 Kommentare
  1. Frsnz E. FISCHER, 21.01.2020, 08:54 Uhr

    Wir werden eine immer verwöhntere und aufmüpfigere Gesellschaft – mehr Gelassenheit bitte!

  2. De Cla, 21.01.2020, 06:16 Uhr

    Ich bin ein Jahr mit den ÖV (LU – Perlen) gependelt. Nachdem Fahrplanwechsel habe ich mich entschieden, wieder ein Auto zu kaufen. Ewige Wartezeiten und Verspätungen um im überfüllten Zug/Bus zu stehen? Hab ich kein Bock drauf.

  3. JMüller, 20.01.2020, 16:26 Uhr

    Warum gibt es in Luzern keine Eil-Busse wie Bern? Z.b. Linie 12 ab Kreuzstutz soll ohne Halt bis Kasernenplatz. Oder die Linie 1 Morgens, Mittags, Abends das durch Eil-Busse ersetzen. Schmassmann will immer mehr. Die Stadt sagt ja, mach doch, dabei kollabiert der gesamte Verkehr. Heute noch gibt es keinen Tunnel von der Schnellstr, Littau durch das Rengg Loch Kriens. Es geht nicht vörsi in Luzern. Ein Tunnel vom Warteg hindurch nach A 2, immer noch nicht. Kurz es muss was neues gebaut werden. Eine Schwebebahn, oder eben Ja zur Metro. Emmenbrücke Kriens – Kriens via Pauli Platz Capitol, H,B, Würzenbach Bahnhof Spital weiter nach Ebikon.

  4. Kasimir Pfyffer, 20.01.2020, 15:18 Uhr

    Was für eine Überraschung. Auf den Luzerner Strassen fahren viel zu viele PWs mit viel zu wenig Menschen pro Fahrzeug. Gratis-Seminare zu dieser Verkehrsflächen-Verschwendung gibts jeden Morgen beim Warten auf den Bus. Wir brauchen deshalb eine klare Busbevorzugung, möglichst lange dezidierte Busspuren und vor allem eine sinnvolle Begrenzung des MIV. Erst in zweiter Linie brauchen wir mehr Busse und einen dichteren Takt. Zwei oder drei 1er dicht hintereinander, wie zu Stosszeiten in Kriens, nützen nicht viel.

  5. Hans Steiner, 20.01.2020, 15:14 Uhr

    Dass es keine direkten Busse von Inwil/Buchrain bzw. Gisikon/Root/Dierikon nach Luzern mehr gibt, ist eine massive Verschlechterung des ÖV-Angebots. Dass nun die 1er-Linie überfüllt ist, ist eine logische Konsequenz. Hier wurde massiv an den Bedürfnissen vorbei geplant.