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Verseuchtes Schulhaus gefährdete Kinder: Nun entsteht ein Provisorium
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Baustart für das Provisorium des Schulhaus Höfli in Ebikon. (Bild: zvg)

Neues Zuhause auf Zeit für Ebikoner Schüler Verseuchtes Schulhaus gefährdete Kinder: Nun entsteht ein Provisorium

2 min Lesezeit 17.09.2018, 09:31 Uhr

Ebikon baut Ersatz für das wegen Giftstoffen geschlossene Schulhaus Höfli. Bereits Mitte Oktober sollen die Schüler das temporäre Zuhause in Beschlag nehmen, auch die Bevölkerung wird eingeladen. Opfer des Provisoriums sind ein paar Bäume.

Weil’s im Ebikoner Schulhaus Höfli stinkt und weil erhöhte Naphthalin-Werte gemessen wurden, wurde es den Eltern zu viel: Sie wollten ihre Kinder nicht mehr dort unterrichten lassen. Schliesslich wurde das Schulhaus geschlossen und die Kinder in die umliegenden Schulhäuser Feldmatt, Sonnegärtli und Wydenhof verteilt (zentralplus berichtete).

Nun starten die Bauarbeiten für das Schulhaus-Provisorium: Während den Herbstferien ab 29. September werden die Module aufgestellt, so dass danach insgesamt zwölf Klassenzimmer und vier Gruppenräume zur Verfügung stehen. Dies teilt die Gemeinde Ebikon am Montag mit. «Es freut uns sehr, dass nun die ersten Vorbereitungsarbeiten für den Bau des Provisoriums beginnen», sagt Andreas Michel, Gemeinderat Ressort Bildung.

Am 13. Oktober soll das Provisorium fertig sein, ab Mitte Oktober werden schliesslich die Schulzimmer eingerichtet und anschliessend gestaffelt bezogen. Die Kinder werden in den Einzug miteinbezogen, so die Gemeinde. Zwischen 15. und 26. Oktober besuchen die Kinder den Unterricht allerdings nach wie vor an Ausweich-Standorten, die Kinder werden auf dem Schulweg begleitet.

Beim Schulhaus Höfli in Ebikon stinkt's gewaltig.

Beim Schulhaus Höfli in Ebikon stinkt’s gewaltig.

(Bild: zvg)

Der erste offizielle Schultag im neuen Provisorium wird am 29. Oktober mit einem Tag der offenen Tür für die Bevölkerung kombiniert. «Es ist uns seitens Gemeinde und der Volksschule Ebikon ein grosses Anliegen, einen öffentlichen Einblick in das neue Provisorium zu ermöglichen», so Michel.

Während der gesamten Bauphase sind gewisse Bereiche des Fussballfeldes auf dem Areal des Schulhauses Höfli sowie Zufahrten zeitweise gesperrt, aus Sicherheitsgründen werden auch vier Bäume der Baumallee gefällt, weil die langen Äste bei hohen Schneelasten oder starkem Wind ein Sicherheitsrisiko für die Kinder darstellen. «In Absprache mit dem Naturschutzbeauftragten der Gemeinde Ebikon sind wir zum Entschluss gekommen, vier Bäume zu fällen und diese Freiräume im Anschluss an die Bauarbeiten neu zu gestalten», so Andreas Michel.

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