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Über eine Million Franken an Ticketeinnahmen fehlen bis Ende Saison
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Dem Luzerner Theater fehlen nur schon bis Mitte Mai Ticketeinnahmen von 620’000 Franken. (Bild: jwy)

Situation für Luzerner Theater «dramatisch» Über eine Million Franken an Ticketeinnahmen fehlen bis Ende Saison

2 min Lesezeit 2 Kommentare 20.05.2020, 07:20 Uhr

Museen sind seit letztem Montag zwar wieder offen – Theateraufführungen und Konzerte sind weiterhin stillgelegt. Die Situation ist für das Luzerner Theater «dramatisch». 620’000 Franken an Ticketeinnahmen fehlen bis Mitte Mai. Bis zum Ende der Saison rechnet man mit einem Ticketeinnahmeverlust von über einer Million Franken.

Der Bundesrat will am 27. Mai weitere Lockerungsschritte bekanntgeben. Kulturinstitutionen und Kulturschaffende hoffe auf ein «klares Zeichen». So auch Stefan Sägesser, Leiter Kulturförderung im Bildungs- und Kulturdepartement des Kantons Luzern sowie Geschäftsführer des Zweckverbands Grosse Kulturbetriebe Luzern.

Wie die «Luzerner Zeitung» berichtet, wird auch das Luzerner Theater von der Corona-Krise hart getroffen. «Die Situation ist dramatisch», wird Adrian Balmer zitiert. Er ist Verwaltungsdirektor des Luzerner Theaters. 620’000 Franken an Ticketeinnahmen fehlen bis Mitte Mai. Bis zum Ende der Saison rechnen die Verantwortlichen mit einem Ticketeinnahmeverlust von über einer Million Franken.

Das Luzerner Theater sei darauf angewiesen, die kommende Saison planen zu können oder zumindest Weisungen zu erhalten, in welcher Art Aufführungen möglich sein können, so Stefan Sägesser weiter. Neben der finanziellen Situation stehe bei allen Kulturinstitutionen und Kulturschaffenden auch die künstlerische Sorge im Fokus. Denn auch die ganze künstlerische Vorbereitungs- und Erarbeitungszeit stehe still. «Diese Ungewissheit nagt an der Substanz und ist für alle Kulturinstitutionen eine Frage des Überlebens», wird Sägesser zitiert.

Auch das Luzerner Theater hat für einen Teil der Mitarbeitenden Kurzarbeit angemeldet. Stadt und Kanton werden die Subventionen für Kulturinstitutionen frühzeitig überweisen, wie im März entschieden wurde. So sollen Liquiditätsengpässe vermieden werden.

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2 Kommentare
  1. Peter Bitterli, 21.05.2020, 20:39 Uhr

    Wo ist mein reflektierter Post zum Theaterdefizit??

  2. Peter Bitterli, 21.05.2020, 19:16 Uhr

    Was bitte ist ein „Ticketeinnahmeverlust“? Mutmasslicherweise ein Betrag X, der aus der Differenz zwischen den theoretisch möglichen Einnahmen E und den realen Einnahmen R resultiert. Was aber ist E? Eine Spekulation auf ausverkaufte Vorstellungen bis Saisonende? Eine Extrapolation aus den Einnahmen der Saison vor der Coronamassnahmen-Krise? Mit oder ohne abgestürzte „Salome“ und durch Coronamassnahmen vom Absturz geretteten „Eugen Onegin“? E ist jedenfalls eine Zahl mit sehr vielen Unbekannten, und somit ist der Ticketeinnahmeverlust X ein Betrag, in dem trefflich selbstverschuldete Defizite versteckt werden können. Genauso wie die Spitalkäfer, die jetzt alle dem armen Coronavirus untergejubelt werden.

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