Erfolg für VCS

Weggis-Seilbahn wird doch noch an den ÖV angeschlossen

Eine Visualisierung der geplanten neuen Talsation in Weggis. (Bild: zvg)

Der VCS Luzern kämpfte dafür, dass die geplante Talstation der neuen Seilbahn in Weggis an den öffentlichen Verkehr angeschlossen wird. Nun kann er einen Erfolg verbuchen.

Die Luftseilbahn von Weggis auf die Rigi darf nicht mehr lange weiterlaufen. 2027 läuft ihre Bewilligung aus, dann muss ein Neubau her. Die Planung der neuen Bahn sorgte aber für Kritik von verschiedenen Seiten (zentralplus berichtete).

Was dem Verkehrsclub Schweiz (VCS) ein Dorn im Auge war: Bei bisherigen der Projektierung war keinen Anschluss des ÖVs an die Talstation geplant. Dagegen hatte sich der VCS Luzern gewehrt. In seiner Einsprache wies der Verband darauf hin, dass das Seilbahnprojekt mit der fehlenden ÖV-Anbindung der Talstation nicht bewilligungsfähig sei, wie es in einer Mitteilung heisst.

Mehrere Busverbindungen geplant

Nun konnte der Verkehrsclub einen Erfolg verbuchen. Laut der Mitteilung des VCS hätten die Rigibahnen und der Kanton eine Lösung gefunden. Diese sehen wie folgt aus:

Ab Fahrplanwechsel im Dezember 2024 wird als erster Schritt die Buslinie 653 der Zuger Verkehrsbetriebe zu den Hauptverkehrszeiten von Küssnacht bis zur Talstation verlängert. Ab Eröffnung der neuen Seilbahn wird zusätzlich die Linie 502 der Auto AG Schwyz zur Talstation geführt und so ein Halbstunden-Takt sicherstellen.

Dies freut den VCS. «Eine gute ÖV-Anbindung von Projekten mit vielen Besuchern oder Arbeitnehmerinnen muss heute Standard sein. Fehlt diese, werden wir sie auch bei anderen Bauprojekten einfordern», wird Michael Töngi, Präsident des VCS Luzern in der Mitteilung zitiert.

Verwendete Quellen
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