Aufwertung des Quais

Velorowdys am Xylophonweg: SP fordert Tempo 20

Auf dem Xylophonweg kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen zwischen Velos und Fussgängerinnen. (Bild: ber)

Der Xylophonweg ist die wichtigste Veloverbindung von Emmen nach Luzern. Entsprechend ruppig geht es teils zu und her. Die SP fordert nun eine Temporeduktion und ein Verkehrskonzept, um die Situation zu verbessern.

Der Xylophonweg erfreut sich eben nicht nur als Velo-Highway, sondern auch als Naherholungsgebiet an der Reuss grosser Beliebtheit. Die Buvette Nordpol und der neue Spiel- und Badeplatz ziehen viel Publikum an – und so haben sich die Verkehrsfrequenzen gar nochmals erhöht (zentralplus berichtete). «Zurzeit ist die Verkehrssituation jedoch unglücklich gelöst», schreibt SP-Grossstadtrat Gianluca Pardini in einem Vorstoss.

Drei schmale Spuren, als Fuss- und Veloweg in beide Richtungen genutzt (Luzern – Seetalplatz in Emmenbrücke), führten vielfach zu Nutzungskonflikten, nicht zuletzt, weil der Xylophonweg vermehrt von Velofahrerinnen mit E-Bikes der hohen Geschwindigkeitsklasse beansprucht werde.

Überholmanöver bedrängen Fussgängerinnen jeglichen Alters und führen gerade wegen des Gegenverkehrs zu gefährlichen Situationen (zentralplus berichtete). «Auch für ungeübtere Radfahrer, wie beispielsweise Kinder, ist die Situation nicht zufriedenstellend», so Pardini. Mit dem neuen Verwaltungsgebäude auf dem Seetalplatz werde sich die Ausgangslage verschärfen.

Die SP bittet den Stadtrat, für den Xylophonweg ein Verkehrskonzept zu erarbeiten, das diesen Nutzungskonflikt entschärft, indem Tempobeschränkungen umgesetzt werden und die Verbreiterung des Xylophonwegs geprüft wird. Im Rahmen der Prüfung soll auch die Aufwertung des Quais als Lebens- und Aufenthaltsraum geprüft werden.

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9 Kommentare
  • Profilfoto von Adaff
    Adaff, 18.01.2023, 19:18 Uhr

    Eine knöchelhohe, gut sichtbare Abschrankung würde schon sehr viel bewirken. Überholmanöver würden dann nur noch auf der Hälfte für die Velos und wegen den knappen Platzverhältnissen viel langsamer stattfinden. Eine solche Abschrankung kostet viel weniger als eine Verbreiterung, die monatelang den Weg quasi unbrauchbar macht … und wie bei einer Strassenverbreiterung für Autos auch nur mehr Verkehr nach sich zieht, was die Situation kaum entschärfen dürfte.

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    Roli Greter, 14.01.2023, 17:50 Uhr

    Ich fahre den Xylophonweg ab und zu und stelle fest dass es wie überall auf der Welt immer mehr egoistische Menschen gibt die sich nur um ihre eigenen Bedürfnisse kümmern.
    Die meisten sind zu Fuss unterwegs. vereinzelt sind es jedoch auch Velofahrerinnen und Kinderwagenstosser. Nehmt Rücksicht und euch selber nicht für wichtiger als andere, dann klappts auch ohne noch mehr Schilder. Schaltet eure Empathie ein. Danke 🍀

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    Raul, 14.01.2023, 17:11 Uhr

    Ich fahre jeden tag diesen weg. Kontrollen bitte und ansonsten schwellen einbauen. Oder ein e-velo ü 25 km/h verbot. Alles mit nummer weg von diesem weg!

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    Daniel, 14.01.2023, 16:00 Uhr

    Ich, selber eBike-Fahrer und täglich auf dem Xylophonweg unterwegs, erlebe auch immer mal wieder verantwortungslose Radfahrer – mit und ohne Motor. Ich gebe folgendes zu bedenken:
    – Wenn endlich die Sanierung der Kantosstrasse fertig ist, wird es für eBike-Fahrer*innen wieder möglich sein, auf diese Strasse auszuweichen. Aktuell ist es da als Velofahrer*in äusserst ungemütlich. Das wird Entlastung bringen.
    – Bereits beschlossen ist eine Entlastung auf der anderen Reussseite mit einer Velo- und Fussgängerbrücke beim Nordpol. Noch mehr Entlastung für den Xylophonweg.
    – Tempo 20 schön und gut, doch jeder Hipster mit seinem schnittigen Velo ohne Motor fährt 25 – 30 Km/h. Dann nehmen wir doch einfach alle mit ins Boot und machen auf ganzem Stadtgebiet konsequent Tempo 30 auf allen Strassen und Wegen und für alle Fahrzeuge. Das wäre ein wirklich riesiger Sicherheitsgewinn und viel mehr Lebensqualität!

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    Philipp, 14.01.2023, 13:41 Uhr

    Das nützt gar nichts. Als würde sich ein Radfahrer um Verkehrsregeln kümmern. Macht endlich richtige Kontrollen und Bussen wie bei den Autofahrern. Nur so funktioniert es.

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      Adaff, 18.01.2023, 19:23 Uhr

      Auch das wird nichts bringen. Wenn ich mit meinem «normalen» Velo unterwegs bin und 30 fahre und angehalten werde und gefragt werde «Wissen Sie, wie schnell sie da eben unterwegs waren?», ja, was ist dann da die Antwort? Eben. (icht, dass ich auf dem Xylophonweg schneller als ca. 15 fahren würde, aber … ich weiss es eben eigentlich gar nicht! Was nicht gemessen wird, kann nicht korrigiert werden 😉

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    Barbara, 14.01.2023, 13:30 Uhr

    Danke SP: ihr Einverständnis vorausgesetzt wird sich der Stadtrat endlich trauen gegen diese Velorowdies vorzugehen und die Fußgänger und Kinder dort zu schützen. Unvorstellbares Chaos dort.

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    Sweety, 14.01.2023, 12:54 Uhr

    Unbedingt nötig, habe mich beim Spazieren mit Kleinkind schon oft in gefährlicher Situation befunden. Die Velofahrer sind oftmals rücksichtslos und fahren extrem schnell. So können sie nicht einmal bremsen.

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  • Profilfoto von Philipp Brügger
    Philipp Brügger, 14.01.2023, 11:12 Uhr

    Ich befahre den Xylophonweg täglich und kann es bestätigen. Verantwortlich für die gefährlichen Situation sind zum grössten Teil Fahrer von E-Bikes und E-Trottinett. Ein Tempolimit hilft nur, wenn auch regelmässig kontrolliert und gebüsst wird bei Übertretungen. Ich unterstütze es.

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