Millionenschwerer Auftrag

Luzerner Verkehrsbetriebe kaufen über 50 neue Busse

Auf den Luzerner Strassen sind bald neue Busse unterwegs. (Bild: ewi)

Die Verkehrsbetriebe Luzern bauen ihre Flotte aus. Dies unter anderem für eine neue Durchmesserlinie. Damit geht auch ein Ausbau der Perrons am Bahnhof Luzern einher.

63 Millionen Franken lassen sich die Verkehrsbetriebe Luzern (VBL) die neuen Busse kosten. 53 Trolleybusse, die mit einer zusätzlichen Batterie ausgerüstet sind, kaufen die Betriebe. Dies schreibt die «Luzerner Zeitung» unter Berufung auf das Portal für das öffentliche Beschaffungswesen Simap.

In einem ersten Schritt kaufen die VBL 24 Gelenktrolleybusse. Dazu kommen sieben Doppelgelenktrolleybusse. Sie sollen die Dieselbusse auf den Linien 12, 19 und 30 sowie weitere ältere Fahrzeuge ersetzten. In einem zweiten Schritt vergrössern die VBL die Flotte um 22 weitere Busse.

«Grösste Beschaffung der jüngeren Zeit»

Der Verkehrsbund Luzern hat der Anschaffung zugestimmt. Damit können die VBL nun einen Plan umsetzen, den sie vergangenes Jahr angekündigt hatten (zentralplus berichtete).

Es sei «die grösste Beschaffung der jüngeren Zeit», schreiben die VBL gegenüber der «Luzerner Zeitung». Zwischen 2025 und 2030 würden die Busse gestaffelt in Betrieb genommen.

Eingesetzt würden sie auch auf einer neuen Durchmesserlinie: Die Linien 8 und 12 werden zur neuen Linie 3 zusammengeführt, die nicht mehr am Bahnhof Luzern endet, sondern von Littau bis Würzenbach führt.

Das ändert sich am Bahnhof

Dazu braucht es auch bauliche Massnahmen, wie etwa neue Fahrleitungen. 2025 sollen die Vorarbeiten dazu beginnen. Aber auch am Bahnhof Luzern gibt es Veränderungen. Weil die neue Linie 3 nicht mehr am Bahnhof wendet, braucht es bei den Durchmesserperrons mehr Platz.

Die Zahl der Kanten am Torbogen werden von heute sechs auf drei halbiert. Dafür werden sie neu angeordnet, verlängert und erhöht, zwecks Rollstuhltauglichkeit.

An der Pilatusstrasse entsteht zudem eine neue, zusätzliche Haltekante, an der zwei Busse hintereinander halten können. Die Kosten dafür liegen bei 3,2 Millionen Franken.

Verwendete Quellen
  • Artikel «Luzerner Zeitung»
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