Haltestelle wird verlegt

Luzerner Psychiatrie erhält Buskante fast vor dem Haus

Die Endhaltestelle St. Urban soll verlegt werden, und neu direkt gegenüber dem Kloster zu liegen kommen. (Bild: zvg)

Der Verkehrsverbund Luzern wollen St. Urban besser erschliessen. Dazu planen sie eine Verlegung der jetzigen Endhaltestelle.

Immer mehr Personen pendeln zur Luzerner Psychiatrie in St. Urban sowie dem Kloster. Gleichzeitig ist der Streckenabschnitt der Bahn zwischen St. Urban und St. Urban Ziegelei stark sanierungsbedürftig.

Das Gebiet müsse besser erschlossen werden, schreiben der Verkehrsverbund Luzern (VVL) in einer Mitteilung.

Konkret plant sie nun folgendes: Anstelle einer Sanierung soll die heutige Endhaltestelle verlegt werden, und neu direkt gegenüber dem Kloster zu liegen kommen. Die heutige Endhaltestelle St. Urban Ziegelei wird aufgehoben. So werde die Psychiatrie und das Kloster besser mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen.

Neuer Bushub geplant

Damit falle der lange Fussmarsch zur Klinik und zum Kloster weg. «Uns ist es wichtig, dass wir für unsere Mitarbeitende und auch die Patientinnen und Patienten eine gute ÖV-Anbindung haben. Wir begrüssen die Verlegung der Endhaltestelle und erhoffen uns, dass dadurch eine Verlagerung des Verkehrs hin zum ÖV stattfinden wird», wird Peter Schwegler, CEO der Luzerner Psychiatrie in der Mitteilung zitiert.

Neben der Verlegung der Bahnendhaltestelle neu auf Luzerner Boden wird auch die Bus-Bahn-Anbindung verbessert. Ein neuer Bushub bei der geplanten Bahnendhaltestelle zum Wenden und Enden der Busse wird als zweites Projekt parallel zum Bahnprojekt ausgearbeitet. Die heutige Busendhaltestelle «St. Urban-Bahnhof» wird aufgehoben, schreibt der VVL.

Neue Haltestelle frühstens ab 2030

So solle die gesamte ÖV-Erschliessung massgeblich verbessert und die Anschlusssituation Bahn-Bus durch stabilere Fahrpläne optimiert werden.

Das Projekt ist schon seit einigen Jahren in der Bearbeitung. Nun liegt auch der positive Bescheid der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) sowie der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege vor. Jetzt beginnen die konkrete Planung und Vorarbeiten.

Eine Inbetriebnahme der neuen Endhaltestelle sei frühestens 2030/2031 geplant. Die Finanzierung und die genauen Kosten der Massnahmen würden in den nächsten Projektschritten ermittelt, heisst es in der Mitteilung.

Verwendete Quellen
  • Medienmitteilung Verkehrsverbund Luzern
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