Ständerätin Andrea Gmür skeptisch

Bundesrat verspricht pünktlichen Durchgangsbahnhof Luzern

Andrea Gmür zeigt sich unzufrieden mit der Kurzantwort des Bundesrats auf ihre Interpellation zum DBL. (Bild: Emanuel Ammon/Aura, zvg)

Die Luzerner Ständerätin Andrea Gmür (Mitte) hat sich ob der Kurzantwort des Bundesrats auf ihre Interpellation zum Durchgangsbahnhof Luzern (DBL) unzufrieden gezeigt. Sie werde im Ständerat eine Diskussion verlangen.

Auf eine Interpellation der Luzerner Ständerätin Andrea Gmür zum DBL hat der Bundesrat kurz und knapp reagiert. Dies zum Unmut der Mitte-Politikerin, wie die «Zuger Zeitung» schreibt. Der Bundesrat schreibt: «Sofern das Parlament der Realisierung des DBL oder von Teilen davon im Jahr 2026 zustimmt, kann der Baustart gemäss heutigem Terminplan Anfang der Dreissigerjahre erfolgen.»

In ihrer Interpellation wollte Andrea Gmür vom Bundesrat wissen, inwiefern dieser gewährleistet, dass der DBL ohne Verzögerung gebaut wird. Weil sie die Antwort des Bundesrats als «sehr dürftig» empfinde, werde sie im Ständerat eine Diskussion verlangen. Sie behalte sich je nach Ergebnis der Debatte weitere Vorstösse vor.

Zentralschweizer Politikerinnen befürchten Verzögerung beim DBL

Bereits im Rahmen der Wintersession 2022 hatten mehrere Zentralschweizer Politiker des National- und Ständerats den DBL mit Interpellationen ins Gespräch gebracht (zentralplus berichtete). Mit dabei war damals auch Andrea Gmür (zentralplus berichtete).

Vorangegangen war die Ankündigung des Bundes, bis 2033 keine weiteren Arbeiten am Bahnnetz durchzuführen. Das allerdings könnte für das Luzerner Projekt eine Verspätung von drei bis fünf Jahren bedeuten. Das ermittelte zentralplus als erstes Medium (zentralplus berichtete).

Verwendete Quellen
  • Artikel aus der «Zuger Zeitung»
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