Verkehr & Mobilität
Horwer wollen keine Kreuzung

FDP und SVP Horw kämpfen für den Mattenhof-Kreisel

Vor Corona fuhren über 21'000 Autos täglich durch den Mattenhof-Kreisel in Kriens. (Bild: Emanuel Ammon)

Der Kreisel beim Krienser Mattenhof soll durch eine Kreuzung mit intelligenten Ampeln ersetzt werden. Bei den betroffenen Gemeinden wird die Idee gar nicht gut goutiert.

Jahrelang sind Kreisel das «Nonplusultra» der Verkehrsplanung gewesen. Beim Kanton Luzern hat jedoch ein Umdenken stattgefunden: Mehrere Kreisel in Luzern sollen in Kreuzungen mit intelligenten Ampfeln umgebaut werden. So auch der grosse Mattenhof-Kreisel in Kriens (zentralplus berichtete).

Linke wie rechte Parteien gehen auf die Barrikaden

Die betroffenen Gemeinden sind vom Vorhaben jedoch alles andere als begeistert. Links wie rechts stellen die Pläne infrage. Gemäss der L20 in Horw würde sich der Verkehr stattdessen mehr als verdoppeln (zentralplus berichtete). Und auch die SVP Kriens hat die Ampel-Pläne bereits als «Geldverschwendung» betitelt (zentralplus berichtete). Nun hat die Horwer FDP zusammen mit der SVP am Montag ein Postulat eingereicht, dass den Erhalt des Kreisels fordert.

Unter anderem kritisieren sie die zu erwartenden Kosten: «Die Erstellung von Verkehrskreiseln ist eine sehr kostspielige Angelegenheit und galt als Investition in die zukünftige Mobilität.» Den Kreisel nach solch kurzer Nutzungsdauer bereits wieder rückzubauen, sei alles andere als nachhaltig. Stattdessen müssen andere Lösungen her.

Konkret solle die Gemeinde Lösungen zur Kapazitätserhöhung vom Mattenhof-Kreisel bis zum Kreisel Schlund ausarbeiten. So beispielsweise durch einen Tunnel, eine Verbreiterung der bisherigen Strasse oder gar eine zweigeschossige Verkehrsführung.

Hinweis: Der Artikel wurde in den Quellen um ein Postulat der SVP ergänzt, das am 7. September dazu eingereicht worden ist.

Verwendete Quellen
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