Stau auf Umwegen

Diese Folgen hat die Ränggloch-Sperrung auf Luzerns Strassen

So soll die Strasse über das Ränggloch dereinst aussehen.

Neuste Zahlen lassen erkennen, wo es in und um Luzern aufgrund der Sperrung des Rängglochs zu mehr Verkehr kommt. Eine Strecke ist besonders betroffen.

Die Rengglochstrasse zwischen Obernau, Blatten und Littau ist gesperrt. Seit dem 4. März beanspruchen Bagger und Kräne die Passage für sich. Gesperrt ist das Ränggloch im Zuge des Baus einer neuen, 160 Meter langen Brücke (zentralplus berichtete). Zuvor fuhren täglich bis zu 9000 Fahrzeuge auf der Strecke. Dieser Verkehr muss nun auf andere Orte ausweichen.

Erstmals zeigen Zahlen der «Luzerner Zeitung», auf welchen Luzerner Strassen der Ausweichverkehr des Rängglochs zu mehr Stau führt. Dazu hat sie das Verkehrsaufkommen in der Region vor der Sperrung im März 2023 und nach der Sperrung (März 2024) verglichen.

Vor allem auf dem Littauerboden mehr Autos

Deutlich zugenommen hat der Verkehr auf der Achse Littauerboden-Seetalplatz, wie die Auswertung zeigt. Einzig zu Spitzenstunden am Abend und Morgen gäbe es auf der Strecke etwa gleich viel Verkehr. Zugenommen hat der Verkehr in jenen kritischen Stunden auf der Strecke zwischen Littau-Dorf und Ruopigen/Reussbüehl.

Wie die Busunternehmen gegenüber der Zeitung schreiben, habe die Ränggloch-Sperrung keine negativen Effekte auf ihren Betrieb und die Fahrplanstabilität. Dazu profitierten sie jedoch auch von Massnahmen wie provisorischen Busspuren und Ampeln mit Busbevorzugung. Im Zentrum Luzerns sei seit dem Beginn der Sperrung des Rängglochs ebenfalls nicht mehr Verkehr beobachtbar.

Das dürfte die Stadluzerner Bevölkerung freuen, denn die Ränggloch-Sperrung dauert voraussichtlich noch bis Sommer 2025.

Verwendete Quellen
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